Bild: Dennis Liedschulte/Unna24

Beschäftige des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beschuldigen ihren Arbeitgeber mit harten Vorwürfen. Mitarbeiter sollen demnach in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Massen systematisch bespitzelt worden sein.

Wie der Hellweger Anzeiger berichtet, gäbe es Vermerke über Verhalten, soziale Kontakte oder die Dokumentation von Liebesbeziehungen einzelner Beschäftigter. Sie seien zusammengefasst in einem unmarkierten Ordner, der offenbar frei zugänglich war. gefunden worden.

Mitarbeiter des DRK Betreuungsdienstes Westfalen-Lippe hätten den Fall bereits der Gewerkschaft Verdi mitgeteilt. Der DRK-Betreuungsdienst betreibt die Einrichtung in Massen. Verdi soll über Kopien der Aufzeichnungen verfügen.

DRK weist Vorwürfe zurück

Die Vorwürfe der DRK-Mitarbeiter sind nicht neu. Schon im Juni 2018 gab es erste Vermutungen über Bespitzelungen. Das DRK ließ auf Verdi-Anfrage über eine Kanzlei mitteilen, an den Vorwürfen sei nichts dran, man werde die Probleme intern mit dem Betriebsrat klären und der Vorwurf sei üble Nachrede.

Info: Die ganze Story zu den Vorwürfen der DRK-Mitarbeiter gibt es beim Hellweger-Anzeiger im Artikel „Verdi erhebt Bespitzelungsvorwürfe gegen Betreiber der Erstaufnahme in Massen„.