Bild: Messner

Reinhold Messner gilt als Pionier des Extremkletterns und Verfechter des Bergsteigens ohne Hilfsmittel. Am 17. Januar (Donnerstag) kommt er mit seinem Vortrag „Überleben“ in die Stadthalle Unna.

Er hat alle 14 Achttausender bestiegen, schaffte es 1978 mit Peter Habeler als erster Mensch ohne Sauerstoffmaske auf den Gipfel Mount Everest. Doch Reinhold Messner hat nicht nur das Bergsteigen revolutioniert. Später brach er auch in der Ebene Rekorde: Er durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi.

Doch was macht das mit einem? In seinem persönlichen Vortrag „Überleben“ will Messner, mittlerweile 75 Jahre alt, genau darüber sprechen.

„Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war – das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe“, sagt Messner.

„Einer der Wenigen, die überlebt haben“

Wie viele Weggefährten hat auch Messner sich in große Gefahren begeben. „Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben“, sagt er.

Deshalb verspricht der Bildvortrag auch eine persönliche und ungeschminkte Rückschau auf sieben Jahrzehnte voller Extreme, aber auch Auseinandersetzungen mit dem Tod.

Tickets kosten ab 33,90 Euro und sind beim Veranstalterbei Eventim sowie allen Vorverkaufsstellen zu bekommen. Beginn ist um 20 Uhr.