Bild: RUHR24

Am Freitag (12. Juli) kam es auf der A1 bei Unna zu einem schweren Unfall mit drei beteiligten Lkw.

  • Zwei Lastwagen und ein Kleintransporter an schwerem Unfall auf der A1 bei Unna beteiligt.
  • Fahrer von Kleintransporter wird zwischen zwei Lkw eingeklemmt.
  • Polizei kritisiert „ungeduldige Autofahrer“.

Auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Bremen kam es am Freitagmorgen (12. Juli) gegen 8.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Unna und Kamen. An dem Unfall waren insgesamt zwei Lastwagen und ein Kleintransporter beteiligt.

+++ Betrunkener Autofahrer macht Nickerchen auf der A1 +++

Unfall auf der A1: Kleintransporter-Fahrer wird eingeklemmt und schwer verletzt

Der Unfallverursacher war laut der Polizei ein 46-jähriger Lkw-Fahrer aus Bulgarien. Der Mann war an einem Stauende auf einen Kleintransporter aufgefahren und hat ihn dadurch in den vorderen Lkw geschoben. Dabei wurde der Fahrer, ein 72-jähriger Mann aus den Niederlanden, in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Ebenfalls eingeklemmt, war ein 53-jähriger Autofahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Linienbus.

Die Feuerwehr konnte den schwer verletzten Mann befreien, ein Rettungshubschrauber brachte ihn anschließend ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht laut ersten Erkenntnissen nicht. Die Fahrer der beiden Lkw wurden leicht verletzt.

+++ Frau (23) aus Bönen bei Unfall an der A2 getötet +++

Die A1 in Richtung Bremen war für die Landung des Hubschraubers komplett gesperrt. Durch die Sperrung gab es laut Polizei circa zehn bis fünfzehn Kilometer Stau. Seit etwa 11 Uhr sei die Fahrbahn laut Polizeisprecherin Cornelia Weigandt wieder komplett frei.

„Ungeduldige Autofahrer“ verhindern Rettungsgasse

Bei dem Unfall seien der Polizei vor allem die „ungeduldigen Autofahrer“ negativ aufgefallen. Diese sollen unter anderem auf der Autobahn gewendet und eine ordentliche Rettungsgasse behindert haben.

Erst zuletzt hat ein schwerer Lkw-Unfall auf der A1 bei Schwerte wieder die Debatte um das Verhalten der Autofahrer bei Unfällen angeregt. Der WDR-Moderator Terhoeven zeigte sich danach entsetzt über die vielen „Unfalltouristen“.

Bei einem Unfall im Mai haben unverantwortliche Autofahrer sogar die Rettungsgasse als Ausfahrt missbraucht.