Familienstreit war Auslöser

Mann attackiert Polizisten mit Gasbrenner und verschanzt sich in Wohnmobil

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In Schwerte gab es am Dienstag (25. Februar) einen großen Polizeieinsatz.

Ein Mann hat in Schwerte bei Dortmund Polizisten mit einem Gasbrenner attackiert. Ein Familienstreit hatte zu dem Großeinsatz in Holzen geführt. 

  • Die Polizei im Kreis Unna hatte am Dienstag einen großen Einsatz.
  • Im Stadtteil Holzen in Schwerte war ein Familienstreit eskaliert.
  • Mehrere Straßen wurden abgeriegelt.

Update, Dienstag (25. Februar). 10.40 Uhr: Schwerte/Kreis Unna - Es gibt neue Erkenntnisse zu dem Polizeieinsatz in Schwerte. Laut Angaben der Polizei kam es am Dienstagmorgen vor einem Haus in der Luisenstraße im Stadtteil Holzen zu einem Familienstreit. Als Polizisten in das Geschehen eingreifen wollten, hat ein polizeibekannter 45-jähriger Mann aus Schwerte die Beamten mit einem Gasbrenner angegriffen.

Polizeieinsatz in Schwerte: Polizeibekannter Mann verschanzt sich in Wohnmobil

Daraufhin hat sich der Mann "in seinem vor der Tür stehenden Wohnmobil verschanzt", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei. Eine Gefährdung für den Schwerter sowie für weitere Anwohner der umliegenden Häuser konnte nicht ausgeschlossen werden.

Sondereinsatzkräften der Polizei gelang es schließlich, den Störer aus dem Fahrzeug zu holen und festzunehmen. Die Ermittlungen dauern nun an.

Erstmeldung, Dienstag (25. Februar), 10.10 Uhr: Bewaffnete Polizisten sind am Dienstagmorgen (25. Februar) zu einem Einsatz nach Schwerte bei Dortmund gerufen worden. Die Polizei Unna bestätigte gegenüber RUHR24.de eine Eigengefährdung.

Schwerte: Großer Polizeieinsatz wegen "Bedrohungslage"

Worum genau es bei dem Einsatz geht, ist derzeit noch unklar. Die Beamten seien jedoch gegen 7.40 Uhr in die Luisenstraße in Holzen gerufen worden. Nach Augenzeugenberichten sind zahlreiche Polizisten in Schutzwesten im Einsatz.

Wegen des Einsatzes ist der Rosenweg ab dem Westhellweg stadteinwärts gesperrt. Auch die Feuerwehr ist im Einsatz. 

Schwerte: Person droht sich etwas anzutun

Wer Hilfe benötigt oder sich in einer vermeintlich ausweglosen Situation befindet, kann sich rund um die Uhr kostenlos an die Telefonseelsorge wenden:

0800/111 0 111 0800/111 0 222