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Ein 34-jähriger Lüner hat am Sonntag (3. März) im Lüner Ortsteil Brambauer seine getrennt lebende Ehefrau und deren Vater bedroht. Als er vor der Polizei flüchtete, kam Diensthund „Bruno“ zum Einsatz.

Laut Polizeibericht tauchte der Lüner zunächst gegen 15 Uhr an der Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Frau auf. Vorher hatte er diese bereits am Telefon bedroht. Er randalierte und flüchtete anschließend.

Lüner kehrt mit Messer zum Haus zurück

Einige Stunden später erschien er erneut an dem Wohnhaus. Dieses Mal mit einem Messer bewaffnet. Wieder randalierte der 34-Jährige und rief Drohungen. Er gelangte zudem ins Innere des Hauses und verwüstete die dortige Einrichtung, berichtet die Polizei Dortmund. Anschließend flüchtete er.

Im Rahmen der Fahndung konnten die Polizisten den Verdächtigen stellen – gegen diesen lag zudem ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor. Trotz einer entsprechenden Androhung widersetzte sich der Lüner der Festnahme und versuchte zu entkommen.

Polizeihund überwältigt Flüchtigen

Diensthund „Bruno“ holte ihn ein und biss ihm in den Arm. Zunächst lief der 34-Jährige weiter, bevor er samt Hund zu Fall kam. Da er sich weiterhin widersetzte, unterbanden die Polizisten dies mit einfacher körperlicher Gewalt und legten ihm Handfesseln an.

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Aufgrund der Verletzung durch den Biss des Diensthundes kam der Verdächtige zunächst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, verblieb jedoch dienstfähig.