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Ein Einsatz der Polizei am Seepark in Lünen ist am Wochenende eskaliert. Beamte sollen dort von einer Party-Gesellschaft angegriffen worden sein, dann kam Pfefferspray zum Einsatz.

  • Der Einsatz am Seepark in Lünen begann mit einem aggressiven Mann aus Dortmund, der Sanitäter angegriffen haben soll.
  • Die Polizei nahm am Ende acht junge Personen in Gewahrsam.

Begonnen hatte alles mit einem 23-jährigen Mann aus Dortmund, der am Freitag (5. Juli) am Seepark in Lüneneinem der vielen Badeseen in der Umgebung – zu tief ins Glas geschaut hatte.

Doch obwohl Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes dem Alkoholisierten helfen wollten, soll er sie beleidigt haben und sie körperlich angegangen sein. Das wiederum löste den Einsatz der Polizei aus.

Situation am Seepark Lünen eskalierte

Diese erreichte gegen 22.40 Uhr den Seepark in Lünen – wo die Situation dann komplett eskalierte. Zunächst fixierten die Beamten den aggressiven 23-Jährigen, bevor eine 30-köpfige Gruppe sich laut Polizeiaussagen mit dem Mann solidarisierte.

Laut Polizei in Lünen sollen Mitglieder dieser Gruppe die Beamten beleidigt und bedroht haben, um danach den Gefangenen zu befreien. In der Folge setzte die Polizei Pfefferspray gegen einzelne Personen der Gruppe ein.

Mann wollte wohl Grill auf Polizei werfen

Denn: Ein 21-Jähriger soll sogar gedroht haben, einen Grill auf die Polizisten zu werfen. Ein 22-Jähriger soll unterdessen versucht haben, seinen gefangenen Kumpel zu befreien.

Acht junge Menschen nahmen die Polizisten, die Verstärkung anforderten, am Freitag in Gewahrsam. Dadrunter befand sich eine 22-jährige Dortmunderin, die an jenem Tag Geburtstag hatte. Sie soll laut Polizei mehrfach einen Platzverweis ignoriert haben und den Anweisungen der Polizei Lünen nicht nachgekommen sein.