Bild: Boris Roessler

In Bönen (Landkreis Unna) ist es zu einer ungewöhnlichen Attacke auf eine Joggerin gekommen: Wie der Westfälische Anzeiger berichtet, habe ein Bussard die Frau angegriffen. Passiert ist das ganze im Mergelbergwald.

Immer wieder kommt es dort vor allem im Frühling zu Zwischenfällen mit einem Bussard-Pärchen. Das brütet schon seit Jahren in dem Waldgebiet und verteidigt seine Jungen vehement gegen vermeintliche Feinde – auch gegen Jogger.

Schilder warnen vor Bussard-Pärchen

Vor Ort warnen deshalb Schilder vor den Greifvögeln. Wer also Angst vor einem Angriff hat, kann einfach einen Bogen um das Brutgebiet der Bussarde machen. Aber geht von denen wirklich eine Gefahr aus?

Nein, heißt es auf der Homepage des Landesbunds für Vogelschutz. Meistens handle es sich nur um Scheinangriffe, um Feinde abzuschrecken. Und selbst reale Angriffe führen meist nur zu leichten Kratzern am Kopf.

Mit einem Stock gegen den Vogel verteidigen

Wer sich im Ernstfall verteidigen will, sollte einfach einen Stock oder Schirm in die Luft halten. Denn Bussarde greifen meistens den höchsten Punkt des Körpers an – gegebenenfalls auch einen Stock.

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Dass Bussarde dem Menschen auch helfen können, zeigt ein Fall aus Köln. Dort sollen die Greifvögel unliebsame Tauben verscheuchen.