Weiter Ärger um Datteln 4

Drohnen-Vorfall und Kontrollen: Kraftwerks-Nachbarn in Waltrop fühlen sich von der Polizei überwacht 

„Ein bisschen mehr Verständnis von Seiten der Polizei für die Anwohner wäre angebracht“ – das fordern die Familien Trappe, Kenkmann und Goer aus Waltrop-Oberwiese ein.
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„Ein bisschen mehr Verständnis von Seiten der Polizei für die Anwohner wäre angebracht“ – das fordern die Familien Trappe, Kenkmann und Goer aus Waltrop-Oberwiese ein.

Ein großes Polizei-Aufgebot begleitet jedes Mal die Protest-Aktionen am Kraftwerk Datteln 4. Doch auch vorher und nachher ist die Polizei-Präsenz groß - für einige Anwohner in Waltrop zu groß.

Den Kraftwerks-Nachbarn in Waltrop reicht’s: Die Demonstrationen gegen Datteln 4 bringen immer wieder ein großes Polizeiaufgebot mit sich - und die Anwohner geraten zwischen die Fronten. Am vergangenen Samstag (30. Mai) wurde es den Familien Trappe, Kenkmann und Goer aus dem Waltroper Ortsteil endgültig zu viel: Wie 24VEST.de* berichtet, wohnen sie am Schwarzen Weg und wurden von der Polizei daran gehindert, mit ihren Fahrzeugen zu ihren Wohnhäusern zu gelangen.  

Grundsätzlich hätten sie ja Verständnis dafür, dass Straßensperrungen im Zusammenhang mit Demos gegen das Dattelner Kraftwerk notwendig werden, sagen sie. „Aber dass wir als Anwohner nicht durchgelassen werden, um nach Hause zu fahren, das können wir nicht nachvollziehen.“ Kürzlich sei außerdem eine Drohne einer jungen Frau beim Ausritt mit dem Pferd hinterhergeflogen, schildert eine der Anwohnerinnen.

mbr

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.