Landgericht Essen

Millionen-Coup mit falschem Geldtransporter: Bis zu zwölf Jahre Haft

Der Prozess fand vor dem Landgericht Essen statt
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Der Prozess fand vor dem Landgericht Essen statt.

Mit einem umlackierten Geldtransporter gelang ihnen ein Millionen-Coup. Jetzt wurden die Urteile gegen sieben Angeklagte gesprochen - zwei kommen aus Recklinghausen und Marl.

Nach einem Millionen-Coup mit einem falschen Geldtransporter hat das Essener Landgericht am Montag (25. Mai) bis zu zwölf Jahre Haft gegen die insgesamt sieben Angeklagten verhängt. Wie 24VEST.de* berichtet, waren sie im Dezember 2017 auf illegalem Weg in den Besitz der Einnahmen einer Supermarktkette in Gronau gekommen. 

Dazu war ein Lieferwagen umlackiert und mit Magnetfolie in einen Geldtransporter verwandelt worden. Die Täter waren dabei als Geldboten verkleidet gewesen. Ihre Beute belief sich damals auf rund 1,8 Millionen Euro.

Geholfen haben den Beteiligten die Insidertipps eines echten Mitarbeiters einer Sicherheitsfirma. Er hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt und galt im Prozess als Kronzeuge. Gegen den 45-Jährigen wurden drei Jahre Haft verhängt. Die sechs weiteren Angeklagten kommen aus Recklinghausen, Marl, Köln und Wachtberg bei Bonn.

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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