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Ein 51-Jähriger aus dem Kreis Recklinghausen ist bei einem Wanderausflug in Oberbayern 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben.

  • Die Bergung der Leiche des Mannes aus Recklinghausen gestaltete sich schwierig.
  • Sein Begleiter musste den Sturz des Mannes mit ansehen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, rutschte der Urlauber auf dem Rückweg vom Gipfel des rund 1100 Meter hohen Falkensteins nahe Inzell in Bayern ab. Er stürzte rund 200 Meter in die Nordostrinne ab. Der Begleiter des Mannes setzte einen Notruf ab, musste zuvor alles mit ansehen.

Etwa 15 Helfer der Bergwacht Inzell und ein Polizeihubschrauber waren am Donnerstag (15. August) im Einsatz, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung der Leiche gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes schwierig.

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Mann aus Recklinghausen machte Urlaub in Bayern

Die Wanderwege rund um den Falkestein gelten als familienfreundlich. Laut Alpenverein München & Oberland sei die Überschreitung des Massivs aber „eine Herausforderung für den geübten Bergwanderer.“

Das Drama am Falkenstein ist nur eines von vielen, bei denen Wanderer in Schluchten stürzen. Im März dieses Jahres war eine Frau in Tirol hunderte Meter in den Tod gestürzt, als eine Schneewechte (Schneeablagerung auf einer Geländekante) sie in den Abgrund riss.

In Marokko hat sich eine britische Touristin so richtig daneben benommen. Ein schockierendes Video dokumentiert, wie sie einen Händler attackiert, schlägt und beißt. Der Grund: Der Händler hatte Hühner in einem Käfig gehalten.

In Australien spielte sich ein ganz anderes Drama ab. Ein Wanderer stürzte einen Wasserfall herunter und quälte sich zwei Tage lang durch die Wildnis.