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Vor einer Woche wurden die Vorwürfe gegen einen Reisebüro-Besitzer aus Herten publik. Zahlreiche Geschädigte meldeten sich bei der Polizei – der Tatverdächtige verschwand.

  • Reisebüro-Besitzer soll seine Kunden um Geld und Reisen betrogen haben.
  • Nachdem die Vorwürfe öffentlich wurden, flüchtete der Mann.
  • Am Freitag (26. Juli) stellte er sich.

Bei einem Einsatz im besagten Reisebüro in Herten am Freitagabend (19. Juli) wurden die Vorwürfe gegen den Besitzer bekannt. Die Polizei Recklinghausen nahm die Ermittlungen auf.

Reisebüro-Besitzer aus Herten hat 160 Menschen um ihre Reisen und Geld betrogen

In den darauffolgenden Tagen meldeten sich etliche Geschädigte bei der Polizei – insgesamt sollen mittlerweile 160 Menschen ihre Vorwürfe gegen den Mann aus Herten geäußert haben.

Die genaue Schadenssumme kann aktuell zwar nicht genannt werden, aber es ist davon auszugehen, dass der Tatverdächtige seine Kunden um ihre Reisen sowie ihr Geld betrogen haben soll.

Flüchtiger Tatverdächtiger stellt sich der Polizei

Nachdem die Betrugsvorwürfe gegen den Reisebüro-Besitzer der Polizei bekannt wurden, ist er verschwunden. Am Freitag (26. Juli) hat sich der 39-Jährige jedoch auf der Polizeiwache Herten gestellt.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und befindet sich noch immer in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Betrugsmaschen werden immer kurioser

As Kunde sollte man meinen, dass ein Reisebüro ein sicherer Ort ist. Der obige Fall zeigt aber: Vor Betrugsmaschen ist man nirgends sicher. Hier kam es erst kürzlich zu einem Autokauf-Betrug, den die Polizei aber schnell aufklären konnte.

Auch in Dortmund wurde vor kurzem ein krasser Fall öffentlich, bei dem zwar nur eine Frau involviert, aber am Ende ein ganzes Vermögen weg war.

Immer wieder kommt es auch vor, dass die Polizei unfreiwillig in den Mittelpunkt von Betrügereien rückt. Zum Beispiel durch das Verschicken von falschen Bußgeldbescheiden.