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Eine Hochzeitsgesellschaft ist am Samstag (20. April) völlig rücksichtslos durch Herten gefahren. Ein Radfahrer stürzte, aus einem der Wagen wurde geschossen.

Eine Hochzeitsgesellschaft ist nach Angaben der Polizei Recklinghausen am Samstagnachmittag mit 10 bis 15 Autos durch Herten gefahren.

Dabei nahmen sie wenig Rücksicht: Einige Fahrzeuge überholten sich gegenseitig, es wurde gehupt.

18-jähriger Radfahrer stürzt

Ei 18-jähriger Radfahrer musste eine Vollbremsung hinlegen, um von dem rücksichtslosen Tross nicht angefahren zu werden.

Er stürzte, zog sich Schürfwunden zu und klagte später über Kopf- und Schulterschmerzen. Doch anstatt anzuhalten, fuhr die Hochzeitsgesellschaft einfach weiter.

„Im weiteren Verlauf wurde aus der Kolonne der Hochzeitsgesellschaft auf dem Westerholter Weg noch ein Schuss abgegeben“, berichten die Beamten.

Großangelegte Fahndung der Polizei

Nach einer großangelegten Fahndung fand die Polizei die Hochzeitsgesellschaft am Glückauf-Ring in Herten-Langenbochum.

Der Unfallverursacher sowie der Halter des führende Fahrzeugs der Kolonne wurden ermittelt und bekamen eine Anzeige rechnen.

Zuletzt hatte eine Hochzeitsgesellschaft die A3 bei Köln blockiert, um Fotos zu machen.