Bild: Martin Gerten /dpa

Am Mittwochabend (14. August) sind in der Lippe bei Dorsten brisante Gegenstände gefunden worden. Polizeibeamte holten Waffenteile, Munition und eine giftige Substanz aus dem Fluss.

  • Gift, Waffenteile und Munition wurden in der Lippe gefunden.
  • Das Gift stellte sich als Quecksilber heraus.
  • Es gibt noch keine Erkenntnisse dazu, wie die Gegenstände in den Fluss gelangten.

Update, Freitag (16. August), 16.09 Uhr: Laut Polizeiangaben konnte das Gift noch am selben Tag aus der Lippe entfernt werden. Auch eine Wasserprobe zeigte keine Hinweise auf eine ungewöhnlich hohe Belastung der Lippe durch das Quecksilber. Die Einschränkungen sind aufgehoben, man kann also wieder Kanufahren und Schwimmen. Das Angelverbot hingegen bleibt, auch der Verzehr der Fische wird nicht empfohlen. Die Untersuchung der Fische läuft noch.

Erstmeldung:

Bei polizeilichen Ermittlungen wurden in der Lippe bei Dorsten am Mittwoch Waffenteile und Munition gefunden. Industrietaucher entdeckten daraufhin auch eine zunächst unbekannte Substanz.

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Polizei ermittelt, wie die gefährlichen Gegenstände in die Lippe gelangen

Dabei handelt es sich vermutlich um Quecksilber, es gibt jedoch noch keine Informationen zur Höhe der Konzentration.

Wie die Waffen-Funde in den Fluss gelangt sind, ist noch unklar und wird nun von der Polizei ermittelt. Da bei den Tauchern die Gefahr besteht, das sie kontaminiert wurden, müssen sie ärztlich untersucht werden.

Erst vor kurzem wurde in Werne an der Lippe ein kleiner Igel gerettet.