Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

In Dorsten und Bottrop sind in den vergangenen Tagen mehrfach verdächtige Personen auf den Grundstücken der Anwohner aufgetaucht und haben diese angesprochen. Alle hätten sich auffällig verhalten.

In Dorsten-Hardt haben verdächtige Männer in der Mittagszeit an mehreren Häusern geklingelt und Pflasterarbeiten angeboten. Sie gaben an, in der Nähe einen Auftrag auszuführen und weitere Arbeitsstätten zu suchen.

Teilweise fragten sie auch, ob sie Gärten ansehen dürften. Jetzt sucht die Polizei mit Personenbeschreibungen nach den Besuchern.

So sahen die Männer aus:

  • 1. Person: ca. 30 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß, schlanke Statur, kurzes, braunes Haar, Drei-Tage-Bart, grüne Jacke mit Fellkragen, gepflegtes Erscheinungsbild
  • 2. Person: ca. 50 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, graues, kurzes Haar, hellgraue Oberbekleidung

In einem anderen Fall in Bottrop-Ebel ist ein Senior, der im Garten gearbeitet hat, am Dienstagnachmittag (12. März) angesprochen worden.

Ein Mann gab sich als Bekannter des Sohnes aus und bot dem Senior Jacken an, die er aus einem Auto holte. Dann wollte der Mann noch mit ins Haus kommen. Als der Senior dies ablehnte, verschwand der Mann.

  • Er war etwa 45 Jahre alt, war etwa 1,70 Meter groß, schlank, hatte glatte, mittellange, schwarze Haare und ein rundes Gesicht

Die Polizei rät generell zur Vorsicht, wenn fremde Menschen an Türen klingeln oder an der eigenen Anschrift Kontakt suchen. Einem Betrüger seien seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen.

Täter treten in verschiedenen Rollen auf

Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig.

Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum. Der durch sie verursachte finanzielle Schaden ist oft nicht wieder auszugleichen.

Angebote von Wanderarbeitern ablehnen

Die Polizei warnt vor allem Eigenheimbesitzer. Jegliche Angebote von Wanderarbeitern, die spontane Bauarbeiten auf eurem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten, sollten abgelehnt werden.

Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen oft nur als Täuschung und werden nicht beendet. Die Polizei warnt außerdem davor, niemals Geld im Voraus zu zahlen.

Aktuelle Top-Themen:

Betroffene sollten die verdächtigen Personen auf Anraten der Polizei sofort unter dem Notruf 110 melden.