Bild: Christian Charisius/dpa

Die nebenan.de Stiftung zeichnete das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ in Duisburg mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis aus. Jetzt könnte das Projekt auch in Dorsten laufen, wie die SPD mitteilt.

Die SPD stellte diesbezüglich bereits einen Antrag. Nun prüft die Verwaltung, ob sich das Projekt umsetzen lässt. Das berichtet Dorsten Online.

Bei diesem Projekt schlagen die Duisburger zwei Fliegen mit einer Klappe. Durch das Projekt können Studenten beispielsweise in bestimmten Stadtteilen mietfrei wohnen. Im Gegenzug fördern sie benachteiligte Kinder in Brennpunkt-Vierteln.

Hilfe in der Schule oder beim Dolmetschen

In Duisburg funktioniere das Projekt bislang gut. Die Studenten bieten schulische Hilfen an oder leisten Bildungsarbeit bei der Kinderbetreuung. Einige nehmen auch Aufgaben wahr, wie die eines Hausmeisters oder die eines Dolmetschers.

Weil Dorsten auch im Einzugsgebiet umliegender Hochschulen liegt, könne dieses Modell in gewisser Form auch auf die Stadt übertragen werden. Die Idee könnte man auch auf andere Gruppen ausweiten oder abändern, heißt es im Artikel von Dorsten Online.

Studenten könnten Kinder in der OGS betreuen

Im Dorstener Stadtteil Barkenberg beispielsweise könnte man Studenten mittels kostenfreier Wohnangebote dazu animieren, benachteiligte Kinder zu betreuen oder sie im Bereich der OGS zu unterstützen.

Aktuelle Top-Themen:

Benachteiligte Kinder gebe es in den Bereichen Himmelberg, Talaue und Dimker Allee genug. Auch in der OGS der Grünen Schule gibt es laut Aussage von Mitarbeitern vor Ort einen überdurchschnittlich hohen Anteil an förderungsbedürftigen Kindern.