Bild: Armin Weigel

Fast 57.000 Euro legte einer der Käufer bei einem Autohändler für seinen 6er BMW auf den Tisch. Nach dem Kauf kam dann die böse Überraschung: Der vermeintlich unfallfreie Wagen hatte vor Verkauf einen Totalschaden erlitten. Jetzt erhielt der Zwischenhändler für den Betrug seine Strafe.

Klar ist, jemand hat die Käufer der Luxus-Autos gelinkt. Wer genau sie aber über’s Ohr gehauen hat, bleibt aber auch nach dem Urteil der Richter unklar.

Denn ein Dorstener, der die Autos im Internet anbot und verkaufte, will nur der Zwischenhändler einer Litauischen Bande gewesen sein. Von den Unfällen der Autos, die er für seine Chefs auf dem Deutschen Markt anbot, will er nichts gewusst haben.

Autohändler war nur Mittelsmann

Trotzdem musste der 44-Jährige aus Dorsten sich nun vor dem Schöffengericht verantworten. Auch wenn er nur der Mittelsmann für Autohändler aus Vilnius gewesen sein will.

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Das Verfahren ist inzwischen gegen die Zahlung einer Geldbuße eingestellt, berichtet die Dorstener Zeitung. Trotzdem – so berichtet es die Zeitung – sind die Richter der Meinung, der Zwischenhändler bekäme schon Strafe genug.