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Ein 33-Jährige fährt mit seinem Wagen in eine Menschengruppe an einer Bushaltestelle in Recklinghausen. Eine 88-Jährige stirbt. Doch jetzt ist der Todesfahrer freigelassen worden.

  • Der 33-Jährige war mit seinem Auto in eine Menschengruppe an einer Bushaltestelle gefahren.
  • Eine 88-Jährige stirbt, sieben weitere Passanten werden verletzt.
  • Jetzt wurde der Mann aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen.

Nachdem er mit seinem Auto in eine Menschengruppe in Recklinghausen gefahren war, ist ein 33-Jähriger nun freigelassen worden. Das Landgericht Bochum entließ den Mann diese Woche aus einer geschlossenen Psychiatrie.

In Deventer in den Niederlanden ist am Sonntag (20. Oktober) ein Mann mit Absicht in eine Menschengruppe gefahren und hat fünf Personen verletzt.

Recklinghausen: Mann (33) fuhr angeblich aus Versehen in Menschengruppe an Bushaltestelle

Laut dem Gericht könne dem Familienvater nicht nachgewiesen werden, dass er absichtlich in die Menschengruppe an der Bushaltestelle gefahren sei. Eine 88-jährige Frau war bei dem Vorfall getötet worden. Sieben Passanten wurden verletzt.

Laut seinem Verteidiger hatte der 33-Jährige zuvor mit Angstzuständen zu kämpfen. Deshalb habe er Tabletten genommen und beschlossen, mit dem Wagen in den Kanal zu fahren, um sich das Leben zu nehmen.

Kurz vor der Bushaltestelle seien ihm dann die Augen zugefallen. Auch die Richter gehen offenbar nicht länger von Mord, sondern von einem Unglück aus. Der 33-Jährige kann dennoch wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden. Mit dpa-Material