Sky verzichtet in der Bundesliga-Konferenz auf den Torschrei: das steckt wirklich dahinter

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Sky verzichtet in der 2. Bundesliga auf die Konferenz. Foto: dpa

Am Wochenende meldet sich die 2. Bundesliga aus der Sommerpause zurück. Dabei ändert sich für die Zuschauer der Sky-Konferenz einiges. Hier die Infos.

An diesem Wochenende meldet sich die 2. Bundesliga aus der Sommerpause zurück. Dabei ändert sich besonders für die Zuschauer der Sky-Konferenz einiges.

  • Sky möchte die Konferenz in der 2. Bundesliga dynamischer gestalten.
  • Zukünftig gibt es keine Konferenz-Kommentatoren mehr.
  • Der Pay-TV-Sender spart somit vor allem Personalkosten ein.

Bei der Übertragung der Bundesliga-Spiele hatte Sky bislang die Konferenz als Alleinstellungsmerkmal, wie zum Beispiel beim Endspurt um die Meisterschaft. Ab sofort gibt es diese in der 2. Bundesliga jedoch nur noch in veränderter Form.

Sky verändert die Konferenz in der 2. Bundesliga

Denn: Bislang schickte der Pay-TV-Sender jeweils zwei Kommentatoren zu den Spielen, die in der Konferenz übertragen wurden. Damit ist jetzt Schluss. Zukünftig ist nur noch ein Reporter live im Stadion.

Stattdessen setzt Sky auf einen Moderator im TV-Studio in München-Unterföhring. Dieser soll fortan wie ein Regisseur fungieren und in die Stadien der 2. Bundesliga schalten, wenn dort etwas Spannendes passiert.

Studio-Kommentator soll als Regisseur fungieren

Dabei greift der Pay-TV-Sender auf den jeweiligen Spiel-Kommentar des Einzelspiels zurück. Aus diesem Grund müssen die Zuschauer zukünftig auch auf den Torschrei verzichten, der bis dato einen lieb gewonnenen Teil der Übertragung ausmachte.

Der Studio-Kommentator soll hierbei regelmäßig von Experten unterstützt werden. Zum Abschluss der Vorsaison trennte sich der Sender in der 1. Bundesliga bereits von Christoph Metzelder (38) und anderen Experten. Der 38-Jährige fand jedoch eine neue Anstellung bei der ARD.

Sky verzichtet auf Torschrei

In der Handball-Bundesliga setzt der Pay-TV-Sender beispielsweise auf ein ähnliches Format. Sky, dessen Kommentator Frank Buschmann üble Morddrohungen erhalten hat, möchte die Konferenz mit dieser Entscheidung noch dynamischer gestalten.

Dennoch legt diese Entscheidung eine ganz andere Schlussfolgerung nahe. Der Sender verzichtet schließlich bei der Übertragung der 2. Bundesliga auf die Hälfte der bislang üblichen Kommentatoren. Somit spart Sky vor allem Personalkosten ein.

Pay-TV-Sender will Konferenz dynamischer gestalten

Zuletzt wurde die Konkurrenz für den Pay-TV-Sender in der 1. Bundesliga und in der Champions League immer größer. Denn erst kürzlich übernahm DAZN die TV-Rechte für die Bundesliga von Eurosport.

Der Streamingdienst punktet bei den Fußballfans vor allem durch eine Übertragung, die sich auf das Wesentliche beschränkt. Gut möglich also, dass Sky sich daher am Erfolg des Konkurrenten orientieren möchte.