Netflix verbannt Zigaretten aus Programm - mit wenigen Ausnahmen

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Netflix möchte in Zukunft weniger Zigaretten zeigen. Foto: Nicolas Armer

Nachdem eine Anti-Rauch-Gruppe aus den USA dem Anbieter Netflix vorgeworfen hat, zu oft Zigaretten zu zeigen, möchte dieser dies nun ändern.

Nachdem eine Anti-Rauch-Gruppe aus den USA dem Anbieter Netflix vorgeworfen hat, zu oft Zigaretten zu zeigen, möchte dieser dies nun ändern.

  • Eine Initiative warf Netflix vor, zu viele Zigaretten zu zeigen.
  • Das Unternehmen möchte darauf reagieren.
  • Rauchen soll mit wenigen Ausnahmen verringert werden.

Der Anti-Rauch-Gruppe Truth Initiative aus den USA wird im Netflix-Programm zu viel geraucht. Vor kurzem veröffentlichten sie eine Studie, die die Darstellung des Rauchens im US-Fernsehen untersucht.

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Vor allem im Netflix-Programm junger Zuschauer viele Zigaretten

In sehr vielen Netflix-Serien, vor allem in denen, die von jungen Zielgruppen geschaut werden, werden demnach mehr Zigaretten gezeigt als früher. In Deutschland wird aktuell über ein mögliches Zigarettenpfand diskutiert.

Das Unternehmen, das zuletzt die Preise erhöhte, reagierte auf die Vorwürfe und gab an, in Zukunft besser darauf achten zu wollen. In Serien oder Filmen, die sich an ein Publikum unter 14 Jahren richten, solle in Zukunft nicht mehr geraucht werden.

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Unternehmen erlaubt Ausnahmen

Eine Hintertür lässt sich das Unternehmen jedoch. Aus Gründen der historischen oder faktischen Richtigkeit soll es noch erlaubt sein.

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Auch bei Filmen für Erwachsene möchte Netflix, wo ab sofort die Serie "Skylines" zu sehen ist, Szenen mit Zigaretten vermeiden. Es sei denn, dies sei zur Definition einer Filmfigur oder der künstlerischen Freiheit wichtig.