ARD-Morgenmagazin sendet nicht live - Schuld ist der WDR

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Die Moderatoren vom ARD-Morgenmagazin. Foto: Jörg Carstensen/dpa (c) dpa - Bildfunk

Das ARD-Morgenmagazin, das auch im ZDF übertragen wird, hat die TV-Sendung am Dienstagmorgen nicht komplett live übertragen. Das liegt am WDR.

Das ARD-Morgenmagazin hat die TV-Sendung am Dienstagmorgen (9. Juli) nicht wie sonst üblich komplett live übertragen - und das liegt am WDR.

  • Beim WDR gibt es am Dienstag (9. Juli) einen Warnstreik.
  • Deshalb war das ARD-Morgenmagazin, das auch im ZDF gesendet wird, keine komplette Live-Sendung.
  • Der TV-Sender hat die Zuschauer über Banner auf dem Bildschirm informiert.

Die Nachrichtensendung konnte wegen eines Warnstreiks beim WDR zeitweise nicht live in ARD und ZDF senden. Eine Stunde der TV-Sendung wurde wiederholt.

ARD-Morgenmagazin: Moderator klärt über WDR-Warnstreik auf

Betroffen beim ARD-Morgenmagazin ist die Sendezeit bis acht Uhr morgens. "Dies ist eine Aufzeichnung der Stunde zwischen 6 und 7 Uhr" blendete der TV-Sender für die Zuschauer auf den Monitoren ein.

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Zudem informierte Moderator Sven Lorig das Publikum über den Warnstreik. "Die letzte Stunde mussten wir wiederholen, weil im Westdeutschen Rundfunk gestreikt wird".

"Jetzt sind wir wieder live auf Sendung"

Im ARD-Morgenmagazin erklärt Moderator Sven Lorig weiter: "Die Gewerkschaften hatten dazu aufgerufen. Jetzt sind wir aber wieder live auf Sendung hier in Köln", erklärt Kollegin Anja Bröker die Situation um kurz vor acht Uhr.

Erst kürzlich versetzte ein weißes Pulver den Sender in Aufregung, das Unbekannte an Journalisten des WDR geschickt hatten. Zudem musste der öffentlich-rechtliche Sender im April mit einer technischen Störung kämpfen.

Der WDR hat sich bislang noch nicht zu der Situation geäußert. Die Mitarbeiter des Kölner Senders sind mit dem Warnstreik den Aufforderungen verschiedener Gewerkschaften nachgekommen. Dazu gehören beispielsweise Verdi und der Deutsche Journalistenverband.

Mit dpa-Material