"Zwei Eimer pro Baum": Stadt bittet Anwohner, selbst zu wässern

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Wegen der anhaltenden Hitze ist der Boden um die Bäume in der Guttenbergstraße nahe der Dortmunder Innenstadt trocken. Foto: Florian Forth/RUHR24

Dortmund/NRW - Wegen der anhaltenden Hitze drohen die Bäume an Dortmunds Straßen auszutrocknen. Das Tiefbauamt der Stadt kommt nicht mehr hinterher – und bittet die Bürger, selbst zu wässern. Daumenregel: Zwei Eimer pro Baum am Tag.

Wegen der anhaltenden Hitze drohen die Bäume an Dortmunds Straßen auszutrocknen. Das Tiefbauamt der Stadt kommt nicht mehr hinterher – und bittet die Bürger, selbst zu wässern. Daumenregel: Zwei Eimer pro Baum am Tag.

Die Hitze setzt den Bäumen an den Dortmunder Straßen zu. Nach Angaben der Stadt gießen Mitarbeiter des Tiefbauamts sowie externe Unternehmen täglich. Und trotzdem reicht das nicht. "Dennoch kommen wir mit dem Gießen der jungen Straßenbäume kaum hinterher", erklärt Martin Rüthers, Betriebsleiter der Technischen Dienste Grün im Tiefbauamt. Jeder von ihnen bräuchte rund 50 Liter Wasser in der Woche.

Zehn Liter Wasser am Tag

Deshalb bittet die Stadt die Anwohner nun "ihren Straßenbaum" selbst zu versorgen. Mit zwei Eimern Wasser am Tag, also rund 10 Litern, sollten ihn die Dortmunder am Tag gießen. So lange, bis es wieder regnet. Zu erkennen sind die jungen Bäume an der weißen Markierung an der Rinde.

Besonders gefährdet seien Bäume die, von Rückstrahlung durch Gebäude und Straßen sowie fehlender Luftzirkulation betroffen seien. Durch die hohen Temperaturen würden die Bäume austrocknen.

Auch im Jahr 2019 brauchen die Bäume wieder Hilfe der Anwohner. Erneut bittet die Stadt darum, die Bäume zu gießen.