SPD-Antrag

Zoo Dortmund zieht verstörendes Ferien-Fazit und spricht von Tierquälerei

Der Zoo Dortmund zieht ein Sommerferienfazit. Doch statt sich über die Ferienaktionen zu freuen, gibt es Berichte über Vandalismus und gar Tierquälerei.

Dortmund – Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche im Zoo Dortmund während der Sommerferien. Eigentlich eine gute Idee der SPD. Doch die ganze Aktion ging nach hinten los. Zoo-Direktor Frank Brandstätter berichtet in seinem Fazit Schlimmes.

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Zoo Dortmund von Verhalten von Jugendlichen verstört – Tierquälerei und Vandalismus

Zwar sei der Zoo, wie Dr. Frank Brandstätter am Dienstag (30. August) im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit in seinem Fazit gesagt hat, so voll wie nie gewesen. Dennoch sei das die einzig positive Nachricht gewesen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Wie die Kollegen der Ruhr Nachrichten berichten, sei es zu Tierquälerei gekommen. Tiere seien mit Steinen beworfen worden. Jugendliche seien die Täter gewesen. Zudem habe der Zoo Dortmund, von dem man eigentlich lieber Nachrichten über neugeborene Tierbabys lesen wollen würde, immense Probleme mit Vandalismus gehabt.

Die SPD hatte den Vorschlag gemacht, in den Ferien Kindern und Jugendlichen einen freien Eintritt zu gewähren. Es gebe zudem noch weitere Vorschläge, freien Eintritt gar auszuweiten.

Zoo Dortmund: SPD-Antrag geht wegen Jugendliche hinten los

Das, so Brandstätter, sei definitiv ein falsches Signal. Denn der Zoo Dortmund sei generell eher unterfinanziert. Zudem benötigt der Zoo Dortmund in den kommenden Jahren noch millionenschwere Modernisierungen. Wie die Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) berichten, hat sich auch Annette Kulozik, Chefin des Westfalenparks, über die Ferienaktion geäußert.

Der Zoo ist ein beliebtes Ausflugsziel in Dortmund.

Der freie Eintritt in Zoo und Westfalenpark hatte ursprünglich dafür sorgen sollen, dass auch Kinder aus finanziell schwächeren Elternhäusern in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Ferienangebot bekommen.

Dass Lebewesen und das Inventar des Zoos dafür leiden müssen, dürfte eine Fortsetzung in den kommenden Jahren höchst unwahrscheinlich machen.

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