Wissenschaft: In diesen fünf Dingen ist Dortmund spitze

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TU Dortmund, Hörsaal, Uni. Foto: dpa(Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei. Das Bild darf nur in Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei Nennung der Bildquelle verwendet werden.) Foto: TU Dortmund/Jürgen Huhn | Verwendung weltweit

Dortmund/NRW - Vor fünf Jahren wurde der Masterplan Wissenschaft Dortmund gestartet. Sein Ziel: Dortmund als Wissenschaftsstandort zu stärken. Doch wie hat sich die Stadt in der Hinsicht seither entwickelt? Eine Expertenkommission hat die Fortschritte jetzt evaluiert.

Vor fünf Jahren wurde der Masterplan Wissenschaft Dortmund gestartet. Sein Ziel: Dortmund als Wissenschaftsstandort zu stärken. Doch wie hat sich die Stadt in der Hinsicht seither entwickelt? Eine Expertenkommission hat die Fortschritte jetzt evaluiert.

Im Juli 2013 wurde der Masterplan Wissenschaft Dortmund vom Rat der Stadt verabschiedet. 100 Maßnahmen sollten zu einer Stärkung des Wissenschaftsstandortes Dortmund führen. Doch wie ließ sich das Vorhaben bisher in die Realität umsetzen?

Eine Expertenkommission ist im Mai 2018 nach Dortmund gereist, um knapp fünf Jahre später die Pläne zu evaluieren. Dabei kam heraus: Zwei Drittel der 100 Maßnahmen gelten als umgesetzt, etabliert oder beschlossen.

Dortmund wächst als Wissenschaftsstandort

Bei dem Gutachten der Expertenkommission kam heraus, dass Dortmund bereits ein etablierter Wissenschaftsstandort ist. Warum? Weil Dortmund insgesamt über sieben Hochschulen mit rund 52.000 Studierenden verfügt und dazu noch 20 Wissenschaftseinrichtungen beheimatet. Das macht die Ruhrgebietsstadt im bundesweiten Vergleich zum großen Wissenschafts- und Hochschulstandort.

Ein großes Lob seitens der Kommission ging an die Standortentwicklung. Besonders gut fanden sie, dass die TU Dortmund und FH Dortmund in allen Stadtteilen vertreten ist und auch in der Hochschuletage des Dortmunder U wirkt. Außerdem honorierte sie die Wirtschaftsförderung für zugezogene Wissenschaftler.

In diesen Wissenschaftsbereichen glänzt die Stadt

In fünf Bereichen, so hat es die Kommission hervorgehoben, betreibe die Stadt Dortmund hervorragende Wissenschaft, für die es in NRW allerdings 300.000 Tierversuche pro Jahr gibt. Dazu gehören die Bereiche Logistik, Produktionstechnik und Energie sowie Wirkstoffforschung und Schulforschung.

Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund und Vorsitzende des Vereins Wissenschaft in Dortmund, freut die Evaluation: "Das ist ein hervorragendes Ergebnis für den Wissenschaftsstandort Dortmund und Ansporn für weitere Spitzenforschung."

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Im finalen Teil der Beurteilung hat die Kommission auch Empfehlungen für die weitere Entwicklung aufgezeigt. Dazu gehören Maßnahmen zum studentischen Wohnen, ein ganzheitliches Radverkehrskonzept und eine bessere Beschilderung zum Campus. Außerdem fanden die Gutachter, dass die wissenschaftlichen Einrichtungen innerhalb Dortmunds besser zusammen arbeiten könnten. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Personalentwicklungskonzepte.