10-Millionen-Lotto-Gewinner

Sparkasse Dortmund richtet an Lotto-Millionär „Chico“ eine versteckte Aufforderung

Die Dortmunder Sparkasse hat sich mit einem Instagram-Post indirekt an den deutschlandweit bekannten Lotto-Millionär „Chico“ aus der Nordstadt gewendet.

Dortmund – Der Hype um den frischgebackenen Dortmunder Multi-Millionär „Chico“ kennt keine Grenzen. Nebst Dauerberichterstattung in der Bild-Zeitung und Auftritt bei Stern-TV (RTL) postet der Nordstadt-Bewohner bei Instagram freizügig Fotos und Videos aus seinem neuen Leben als Millionär.

Dortmunder Sparkasse macht neuen Millionär „Chico“ klare Ansage

Eben dort hat sich nun ausgerechnet die Dortmunder Sparkasse zu Wort gemeldet und „Chico“ mehr oder weniger unmissverständlich eine klare Ansage gemacht.

In dem Bild-Post heißt es „10 Millionen, Alter...“. Danach folgt eine kleine Auflistung von dem, was sich „Chico“ nach seinem 10-Millionen-Lotto-Gewinn bereits geleistet hat: unter anderem einen Ferrari und einen Porsche, eine Rolex und ein Café – genauer gesagt sein Lieblingscafé an der Dortmunder Schützenstraße, das ehemals „Café Raffaello“ hieß.

Die Dortmunder Sparkasse schließt ab mit den Worten „Gönn dir“ gefolgt von „...und anderen“. Danach folgt der Link zu einem Spendenportal namens „WirWunder“. Die Dortmunder Sparkasse bezeichnet den Hinweis an Chico als „Unseren Service für Lottogewinner“.

Sparkasse fordert: „Chico“ aus Dortmund soll Teile seines Millionen-Gewinns spenden

Mit anderen Worten: Die Dortmunder Sparkassen fordert „Chico“ alias Kürsat Yildirim dazu auf, Teile seines Gewinnes zu spenden. Über das Portal „WirWunder“ sammelt die Dortmunder Sparkasse Geld für soziale Projekte in der Region. In Dortmund ist das unter anderem die Tafel oder Bodo (Obdachlosenhilfe).

Der Kranführer mit den türkischen Wurzeln hat türkischen Medien derweil bereits mitgeteilt, dass sich Familienmitglieder bei ihm gemeldet hätten, von denen er lange nichts mehr gehört habe. Diesen, so „Chico“, habe er bereits Geld gesendet. Und der Bild-Zeitung sagte er jüngst: „Am liebsten würde ich selbst nach Afrika fahren, Brunnen bauen, Kinder beschenken.“

Übrigens: Während dem Multimillionär nun so manch eine Villa im Süden von Dortmund schmackhaft werden könnte, will der ehemalige Mitarbeiter eines Stahlwerks in der Dortmunder Nordstadt wohnen bleiben.

Rubriklistenbild: © Kevin Mattes/RUHR24

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