Lichterfest-Entschädigung

Winterleuchten Dortmund: Gratis-Feuerwerk am Freitag im Westfalenpark

Winterleuchten: Heute gibt es die Entschädigung für das verpatzte Lichterfest. Foto: Carla Siebel
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Winterleuchten: Heute gibt es die Entschädigung für das verpatzte Lichterfest. Foto: Carla Siebel

Das Lichterfest im Westfalenpark in Dortmund wurde abgebrochen. Das "Winterleuchten" am Freitag (6. Dezember) dient als Entschädigung.

Das Lichterfest im Westfalenpark in Dortmund im August wurde wegen eines Unwetters zunächst abgebrochen, dann aber doch fortgesetzt worden. Viele Besucher waren da aber schon weg. Am  Freitag (6. Dezember) gibt es die Entschädigung der Stadt: ein kostenloses Feuerwerk.

  • Am Freitag beginnt das "Winterleuchten" im Westfalenpark. 
  • Als Entschädigung für das Lichterfest ist der Eintritt kostenlos.
  • Bei der Räumung des Westfalenparks nach Abbruch des Lichterfests ging es chaotisch zu.

Unter dem Titel "Feuerwerk 2.0" lädt die Stadt Dortmund und der Westfalenpark zur Entschädigung für das Lichterfest ein. Zum Auftakt vom "Winterleuchten"  haben alle Gäste freien Eintritt

Beginn ist um 17 Uhr. Im gesamten Park werden Lichtanimationen und Lichtskulpturen gezeigt. Das diesjährige "Winterleuchten" ist das 14. Mal. Im nächsten Jahr gibt es dann vermutlich das Jubiläum. 

Dortmund: entschädigt für chaotisches Lichterfest

Auslöser für das Chaos beim Lichterfest (31. August) war eine Unwetterwarnung. Der Westfalenpark musste geräumt werden. Knapp eine Stunde nach Abbruch des Festes ging es dann aber doch weiter – zum Ärger vieler bereits abgereister Besucher.

Per Durchsage waren sie gebeten worden, den Westfalenpark zu verlassen. Dass es nach Durchzug des Unwetters weiterging, bekamen nur jene Besucher mit, die die Bitte um Räumung des Parks ignoriert hatten.

Doch nicht nur die überraschende Fortsetzung des Lichterfestes sorgte für massive Kritik. Besucher ärgerte auch, dass an den Kassen selbst nach der Räumung weiter Besucher in den Park gelassen wurden.

Lichterfest: Dortmund verspricht Wiedergutmachung

Doch die Stadt Dortmund reagierte schnell auf die massive Kritik. Eine Wiedergutmachung sollte her. Nur welche? Anke Widow, Sprecherin der Stadt Dortmund betonte bereits wenige Tage nach dem Lichterfest: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.“ Und jetzt steht diese Lösung kurz bevor.

Am Freitag (6. Dezember) soll es das "versprochene Feuerwerk 2.0" geben - Eintritt kostenlos. Parallel zum Start des Winterleuchtens ab 17 Uhr im Westfalenpark soll es nicht nur ein, sondern gleich zwei spektakuläre Feuerwerke geben.

In ihrer Mitteilung verspricht die Stadt Dortmund ein "wunderschönes Kinderfeuerwerk und ein sensationelles Turmfeuerwerk". Nur alle zehn Jahre, zum Jubiläum des Westfalenparks, soll ein solches Feuerwerk sonst nur zu sehen sein.

Feuerwerk im Westfalenpark Dortmund

Um 19.30 Uhr startet das Kinderfeuerwerk. Eine Stunde später, um 20.30 Uhr, erwartet Besucher dann das Turmfeuerwerk.

Die Stadt Dortmund informiert außerdem darüber, dass die Ersatzveranstaltung für das Lichterfest ursprünglich für den 7. Dezember geplant war. Eine weitere Veranstaltung am 7. Dezember wird es allerdings nicht geben. Stattdessen findet das oben beschriebene Feuerwerk als Ersatzveranstaltung für das Lichterfest am heutigen 6. Dezember statt.

Grund dafür ist das Heimspiel des BVB gegen die Fortuna aus Düsseldorf am 7. Dezember. Das Spiel wird als Risikospiel eingestuft. Die Polizei hatte Bedenken, wegen des zu großen Verkehrs- und Personenaufkommens angekündigt. Auch die Überschneidungen der Abreise- und Anreisewege von Fußballfans und Westfalenpark-Gästen bereiteten große Bedenken.

Die dreidimensional leuchtenden Formen gibt es aber nicht nur am Freitag zu bestaunen. Wem es diesem Abend zu voll im Westfalenpark wird, der kann bis zum 11. Januar 2020 (Mittwoch) täglich ab 17 Uhr das "Winterleuchten"besuchen. Freitags und samstags bis 22 Uhr, den Rest der Woche bis 20 Uhr. An Heiligabend hat der Westfalenpark nicht geöffnet. Am 11. Januar 2020 (Mittwoch) gibt es dann noch das traditionelle Abschlussfeuerwerk.

An Silvester gibt es ebenfalls über die ganze Stadt verteilt Feuerwerke und Knallerei. In der Innenstadt Dortmund gibt es an Silvester einige Verbotszonen, in denen nicht geknallt werden darf. Auch in anderen Städten im Ruhrgebiet sind solche Zonen mittlerweile normal. Vor allen geht es den Behörden dabei um die Sicherheit der Menschen, die Silvester dort unterwegs sind.  

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