Pop-up-Store hat eröffnet

Neuer Brandsup-Store auf Westenhellweg in Dortmund überrascht mit Ansage

Auf dem Westenhellweg in Dortmund hat ein neues Geschäft in prominenter Lage eröffnet: Brandsup.
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Auf dem Westenhellweg in Dortmund hat ein neues Geschäft in prominenter Lage eröffnet: Brandsup.

Seit ein paar Tagen verkauft „Brandsup“ auf dem Westenhellweg in Dortmund Marken-Ware zu relativ günstigen Preisen. Jetzt gibt es eine überraschende Ankündigung.

Dortmund – Seit ein paar Tagen hat Dortmunds Innenstadt in bester Lage ein neues Geschäft: Es heißt „Brandsup“ und ähnelt im Konzept erstaunlich einem alten bekannten in Dortmund – und zwar „TK Maxx“. Während letztere Kette schon lange am Dortmunder Westenhellweg weilt, soll „Brandsup“ nur als Pop-up-Store am Westenhellweg bleiben. Oder etwa doch nicht?

NameBrandsup
StandortWestenhellweg 39-41 44137 Dortmund
ArtOff-Price-Geschäft

Dortmund: Neues Geschäft „Brandsup“ auf Westenhellweg will wohl länger bleiben

Gegenüber RUHR24 heißt es von einem Sprecher es Unternehmens nun überraschend, dass das Geschäft doch länger in der Innenstadt bleiben könnte, als von vielen erwartet. „Grundsätzlich gibt es keine Zeitlimitierung“, gibt Sprecher Christian Behn gegenüber unserer Redaktion an. Den neuen Standort in Dortmund gelte es – neben den Geschäften in München, Frankfurt und Köln sowie Düsseldorf – „langfristig zu bedienen“.

Zunächst gelte der Mietvertrag in Dortmund allerdings bis 2022. Läuft es gut, will „Brandsup“ seine Markenware zu relativ niedrigen Preisen auch über das Jahr 2022 hinaus an die Kunden bringen. Der Namenszusatz „Pop-up-Store“ dürfe nicht falsch verstanden werden, so Behn. Bei den aktuellen Mietpreisen und Marktgegebenheiten könne es sich niemand mehr leisten, ohne Verkäufe über Monate hinweg alles fertigzustellen und zu organisieren. Daher handele es sich aktuell um einen Pop-up-Store. Heißt übersetzt: Der Laden wurde schnell eröffnet, um Umsatz zu machen. Alles schick gemacht wird dann bei laufendem Betrieb.

Westenhellweg: „Brandsup“ will nicht länger ein Pop-up-Store sein

Schon jetzt kündigt das Unternehmen an, dass sich das Konzept schon in wenigen Wochen ändern könnte. Kommt das Geschäft bei den Kunden gut an, soll die Aufschrift „Pop-up-Store“ wieder von den Plakaten und Anzeigen verschwinden. Man sei gekommen, so Behn, um zu bleiben.

Unklar ist vielen Kunden allerdings noch, inwiefern sich das neue Geschäft am Westenhellweg (hier gibt es mehr Artikel zur größten Einkaufsstraße von Dortmund) vom Platzhirschen „TK Maxx“ unterscheidet, der in der Innenstadt von Dortmund gleich zwei Filialen unterhält (Ostenhellweg und Thier Galerie). „Brandsup“ hält zum Einen das „Einkaufserlebnis“ für ein anderes, bleibt dabei aber vage. Nur so viel: Bei „Brandsup“ kommen Moderatoren im Geschäft zum Einsatz – die bei so manch einem Kunden Erinnerungen an Marktschreier erwecken.

„Brandsup“ vs. „TK Maxx“: Westenhellweg in Dortmund hat ähnliche Geschäfte

Ein anderer Unterschied gegenüber „TK Maxx“ sei die 20-jährige Erfahrung im Online-Geschäft. Während „Brandsup“ auf die Nachfrage der Kunden im Online-Geschäft setze, sei „TK Maxx“ bei der Auswahl der Produkte durch den „gigantischen Einkaufs weltweit“ getrieben, meint Christian Behn.

Video: Deshalb sind günstige Produkte bei TK Maxx meist gar keine Schnäppchen

Herum kommt dabei für den Kunden aber mehr oder weniger dasselbe, gibt auch „Brandsup“ zu: Marken-Ware zu relativ günstigen Preisen. Die Einkäufer entsprechender Firmen wie auch „TK Maxx“ setzen unter anderem gezielt auf Stornierungen von Kaufhäusern oder Überproduktionen von Markenanbietern. So kommen die vergleichsweise niedrigen Preise zustande.

Das Konzept scheint jedenfalls aufzugehen: „Brandsup“ plant neue Stores in Düsseldorf, Köln und Frankfurt, will bei der Standortsuche zudem flexibel sein, „sodass sich schnell etwas Neues ergeben kann“.