Wespe, Mücke und Co.: So geht ihr am besten mit Insektenstichen um

Foto: Andrea Warnecke | Verwendung weltweit
+
Foto: Andrea Warnecke | Verwendung weltweit

Dortmund/NRW - Die Temperaturen werden langsam aber sicher milder, es kühlt sich deutlich ab. Trotzdem sind immer noch viele Insekten unterwegs. Vor Bremsen, Mücken, Wespen und Co. nimmt man sicher weiterhin besser in Acht. Wir geben euch einige Tipps für den Umgang mit Insektenstichen.

Die Temperaturen werden langsam aber sicher milder, es kühlt sich deutlich ab. Trotzdem sind immer noch viele Insekten unterwegs. Vor Bremsen, Mücken, Wespen und Co. nimmt man sicher weiterhin besser in acht. Wir geben euch einige Tipps für den Umgang mit Insektenstichen.

Ein Summen im Ohr. Und wenn noch Pech dazu kommt, sticht es einen kurz drauf. Diesen Sommer schwirren wieder viele Insekten durch die Luft. Dabei muss es nicht immer heißen, dass man auch gestochen wird. Aber die Gefahr besteht durchaus. Und dann sollte man wissen, wie man den Stich einer Wespe oder Mücke zu behandeln hat.

Saft einer Zwiebel hilft gegen die Entzündung

Denn die Folgen eines Stichs sind häufig unangenehm, auch wenn man nicht allergisch darauf reagiert. Meistens brennen und jucken die Einstichstellen am Körper. Vor allem Bienen- und Wespenstiche können schmerzhaft sein. Im Falle eines Stichs schwillt die Haut an. Falls der Stachel noch steckt, ist es zunächst einmal wichtig, diesen zu ziehen und das Bienen- bzw. Wespengift aus der Wunde herauszudrücken. Der Saft einer Zwiebel kann stark entzündungshemmend wirken. Ansonsten heißt es: Kühlen, kühlen, kühlen. Auch Salben oder Gels aus der Apotheke sind immer hilfreich.

In den vergangenen warmen Wochen haben sich die Wespen übrigens stark vermehrt und sind jetzt im August besonders aggressiv. Wenn man sich draußen aufhält und etwas isst oder trinkt, sollte man ihnen zurzeit mit besonderer Vorsicht begegnen. Wer weiß, dass er gegen Bienen- oder Wespenstiche allergisch ist, legt sich am besten ein Notfallset mit Adrenalin, Kortison und Antihistaminikum bereit. Ob ihr allergisch seid, könnt ihr bei Hautärzten und Allergologen testen lassen.

Mückenstiche zuerst mit Hitze behandeln

Auf Bremsen- und Mückenstiche sollte man allerdings anders reagieren. Anders als beim Stich einer Biene, ist die Wunde hier nicht zu kühlen. Bremsen- oder Mückenstiche müssen als Erstes mit Hitze behandelt werden. Denn für den Juckreiz und die Entzündung sorgt ein eiweißhaltiger Stoff, der mit dem Speichel unter die Haut gelangt. Ab Temperaturen von über 40 Grad Celsius wird dieses Eiweiß zerstört. Zur ersten Hilfe kann also ein heißer Teelöffel auf die Einstichstelle gelegt werden. Es gibt auch Stifte, die Hitze abgeben, um die Stiche zu behandeln. Erst danach hilft dann wieder kühlen.

Auch Hummeln können stechen

Was viele nicht wissen, auch Hummeln stechen, wenn auch eher selten. Die flauschigen Insekten stechen in der Regel nur im äußersten Notfall. Wer eine Hummel derart aus der Ruhe bringt, dass sie sticht, der muss mit denselben Symptomen rechnen, wie bei einem Wespen- oder Bienenstich. Der Hummelstachel bleibt übrigens, anders als bei Bienen und Wespen, nicht in der Haut stecken. Trotzdem solltet ihr einen Hummelstich genau so wie einen Wespen- oder Bienenstich behandeln.