Schwarz gekleideter Menschenzug in der City: Das war der Grund

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Dortmund/NRW - Am 20. Oktober ziehen beim Walk for Freedom viele Menschen durch Dortmund, um auf Menschenhandel und Zwangsprostitution aufmerksam zu machen.

Wer am Samstag (20. Oktober) in der Innenstadt unterwegs ist, könnte sich über die schwarz gekleideten Personen mit den Schirmen wundern. Grund zur Sorge gibt es aber nicht: Die Menschengruppe nimmt am "Walk for Freedom" teil, einem Marsch gegen Sklaverei und Gewalt.

Sie tragen schwarze Kleidung, sprechen nicht und jeder Zweite hat einen Schirm in der Hand. Darauf ist die Herzensangelegenheit der Teilnehmer geschrieben: "Walk for Freedom". So heißt die Veranstaltung, der sich heute zahlreiche Menschen angeschlossen haben.

Mit Schildern und Flyern folgt die Menschenschlange ihrem Weg durch die Dortmunder Fußgängerzone, angefangen am Friedensplatz. Dort hat der Walk um 14 Uhr auch wieder geendet.

Walk for Freedom: Gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution

Das Ziel der Gruppe: Passanten aufmerksam machen. Auf Menschenhandel und Zwangsprostitution. Denn "alle 30 Sekunden wird jemand Opfer davon", so die Organisation "A21" auf Facebook.

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Sie will "Menschen eine Stimme geben, die keine haben". Um das zu verdeutlichen, stellen stellen die Veranstalter gelbe Klebestreifen zur Verfügung, die sich die Teilnehmer über den Mund kleben können.

Der Walk for Freedom fand parallel in 50 anderen Ländern weltweit statt. Alleine in Deutschland nahmen 24 weitere Städte teil, darunter Hamburg, Stuttgart, Bonn, München und Düsseldorf. Ein Twitter-User hat den Marsch in einem Video festgehalten.

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