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Minusgrade, sogar etwas Schnee: Der Winter zeigt sich in diesen Tagen von seiner harten Seite. Gut, wer da abends etwas Warmes in den Bauch bekommt. So ist es kaum ein Wunder, dass der Wärmebus in Dortmund ein voller Erfolg ist.

Eine heiße Suppe oder ein warmes Getränk – das wärmt nicht nur die Hände, sondern den ganzen Körper. Gerade Obdachlose hilft eine warme Mahlzeit am Tag ungemein, um besser durch den Winter zu kommen.

Heiße Suppe an drei Tagen in der Woche

Seit Anfang des Winters fährt auch in Dortmund ein Wärmebus durch die Straßen. Koordiniert wird das Projekt von den Maltesern, die es gemeinsam mit der Katholischen Stadtkirche und der Katholischen St.-Johannes-Gemeinschaft initiiert haben. Der Bus ist noch bis März an drei Abenden pro Woche in der Dortmunder City unterwegs: immer montags, mittwochs und freitags.

Pfarrer Michael Vogt vom Pastoralverbund Dortmunder Westen organisiert das Projekt zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst-Dortmund (Einsatzplanung), der Katholischen Stadtkirche Dortmund und der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft . Er zieht eine durchweg positive Bilanz: „Jeden Abend kommen um die 100 Gäste zu uns.“

Große Resonanz vom ersten Tag an

Die Resonanz sei von Anfang an gewaltig gewesen. Schon als der Wärmebus das erste Mal vor dem Hauptbahnhof in Dortmund stand, hätten die Obdachlosen davon gewusst. „Das hat sich sehr schnell rumgesprochen.“

Michael Vogt ist sich sicher: „Die Menschen die zu uns kommen, sind unglaublich dankbar, dass es uns gibt.“

Angebot bleibt das ganze Jahr bestehen

An Tagen mit Minusgraden erwartet der Pfarrer trotzdem nicht, dass es einen noch größeren Ansturm an dem Wärmebus gibt. „Es wird eher so sein, dass das Stammklientel noch glücklicher sein wird, dass es den Bus gibt.“

Aktuelle Top-Themen:

Ab Ende März wird der Wärmebus nur noch ein Mal in der Woche seine Runde drehen. Das Angebot soll aber bestehen bleiben und zwar ganz ganzjährig. Im Sommer rollen die Busse dann aber deutlich seltener als zur kalten Jahreszeit.