"Das verlorene Paradies"

Von Redaktion RUHR24

Dortmund/NRW - Das Schauspiel Dortmund zeigt den Dokumentarfilm „Das verlorene Paradies“ über die Flucht von acht jungen Menschen aus dem Irak und Syrien.

Wie die Flucht von acht jungen Menschen aus dem Irak und Syrien verlief, zeigt das Theater Dortmund mit dem Dokumentarfilm "Das verlorene Paradies".

Dortmund - Am Mittwoch, 29. Juni 2016, um 20 Uhr wird der Film "Das verlorene Paradies" im Studio des Schauspiel Dortmund gezeigt. Unter der Leitung von Dokumentarfilmerin Ayse Kalmaz haben die jungen, unbegleiteten Geflüchteten Mouayad, Safi, Hasan, Mohannad, Khalo, Mohammad, Alla und Ibrahi ihren ersten Film gedreht.

Am Beginn des Film-Workshops stand der Gedanke einer Art Tagebuch ihrer Flucht nach Dortmund – doch im Prozess des Filmens und Schneidens stellten die Jugendlichen fest, dass die filmische Abbildung der Realität eigentlich unmöglich ist – wie lassen sich ihre Eindrücke der Erinnerung in einen Film verwandeln? Lässt sich all das Erlebte überhaupt filmisch abbilden? Was lohnt das alles, wenn das Paradies unserer Kindheit unwiederbringlich verloren ist, eine Rückkehr dorthin ausgeschlossen? Kann ein Film die Realität überhaupt verändern?

Der Eintritt zur Filmvorführung im Studio (Schauspielhaus Dortmund, Hiltropwall 15) ist frei.