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Verkaufsoffene Sonntage in Dortmund: An diesen Terminen haben die Geschäfte 2020 geöffnet

Verkaufsoffene Sonntage in Dortmund: An diesen zehn Tagen haben die Geschäfte im Jahr 2020 geöffnet.

  • An zehn Terminen wird es 2020 einen verkaufsoffenen Sonntag in Dortmund geben.
  • Die Stadt hat die Termine mittlerweile bestätigt.
  • In der Vergangenheit hat Verdi immer wieder gegen verkaufsoffene Sonntage geklagt.

Verkaufsoffener Sonntag: Gewerkschaften, Kirchen und weitere Institutionen werden mit einbezogen

Bei der Terminfindung kommen verschiedene Komponenten zusammen. So zum Beispiel bezieht die Stadtverwaltung Gewerkschaften, Kirchen, Stadtbezirke und noch viele weitere Institutionen ein. Trotz der Schwierigkeit, hat die Stadt Dortmund zehn Termine bestätigen können.

Verkaufsoffener Sonntag in Dortmund: Das sind die Termine für 2020

  • 29. März: Dortmund-Hörde (Hörder Frühling)
  • 05. April: Innenstadt (E-Bike Festival)
  • 03. Mai: Dortmund-Aplerbeck (Künstlermarkt)
  • 24. Mai: Dortmund-Hombruch (Marktplatzfest)
  • 30. August: Dortmund-Mengede (Michaelisfest)
  • 06. September: Dortmund-Aplerbeck und Dortmund-Hombruch (Apfelmarkt und Hombrucher Straßenfest)
  • 04. Oktober: Dortmund-Hörde (Hörder Erntemarkt)
  • 25. Oktober: Innenstadt (Hansemarkt)
  • 08. November: Dortmund-Hombruch, Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund-Mengede (Martini- und Bauernmarkt und Martinsmarkt)
  • 06. Dezember: Innenstadt (Weihnachtsmarkt)

Termine müssen in NRW gesondert genehmigt werden

Es war in der Vergangenheit ein harter Kampf, dass der Einzelhandel auch am sonst ruhigen Sonntag geöffnet haben darf. Bereits Anfang Oktober 2019 legte die Stadtverwaltung die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2020 zur Prüfung vor. Glücklicherweise konnte jetzt jeder Termin bestätigt werden.

Eine Sonntagsöffnung ist nur zulässig, wenn es dafür einen gerechtfertigten Grund gibt. Wenn ein verkaufsoffener Sonntag einen unerwartet hohen Umsatz beschert, ist das zum Beispiel der Fall. An so eine Ausnahmeregelung zu kommen, ist für eine Stadt allerdings oft nicht einfach.

In den vergangenen Jahren haben Verwaltungsgerichte immer wieder die besonderen Öffnungszeiten verboten. Grund dafür sind die erfolgreichen Klagen der Gewerkschaft Verdi gewesen.

Im März 2018 hat sich das Ladenöffnungsgesetz in Nordrhein-Westfalen endgültig geändert. Ein verkaufsoffener Sonntag darf nun jährlich an bis zu acht nicht aufeinander folgenden Sonn- und Feiertagen stattfinden. Viele verkaufsoffene Sonntage in NRW stehen bereits fest

Verkaufsoffener Sonntag: Gesetzesänderung in 2018

Vor der Gesetzesänderung waren nur vier Sonntage pro Gebiet erlaubt. Die maximal zulässige Anzahl pro Gemeinde ist jetzt von elf auf 16 Tage pro Jahr erhöht.

Außerdem dürfen samstags die Geschäfte selber entscheiden, wie lange sie geöffnet sind. In dem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit öfter über eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 24 Uhr gesprochen.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24