Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Schon jetzt fragen sich viele, wann ein verkaufsoffener Sonntag 2020 in Dortmund sein wird. Der Verwaltungsvorstand der Stadt hat am Dienstag (1. Oktober) die Termine für das kommende Jahr festgelegt. Die müssen jetzt allerdings noch genehmigt werden.

  • Verkaufsoffener Sonntag: Bis zu zehn Termine soll es 2020 in Dortmund geben.
  • Die Stadt muss die Termine nun überprüfen und genehmigen.
  • In der Vergangenheit hat Verdi immer wieder gegen verkaufsoffene Sonntage geklagt.

Verkaufsoffener Sonntag: Gewerkschaften, Kirchen und weitere Institutionen werden mit einbezogen

Bei der Terminfindung kommen verschiedene Komponenten zusammen. So zum Beispiel bezieht die Stadtverwaltung Gewerkschaften, Kirchen, Stadtbezirken und noch viele weitere Institutionen ein.

Verkaufsoffener Sonntag in Dortmund: Das sind die Vorschläge für 2020

  • 29. März: Dortmund-Hörde (Hörder Frühling)
  • 05. April: Innenstadt (E-Bike Festival)
  • 03. Mai: Dortmund-Aplerbeck (Künstlermarkt)
  • 24. Mai: Dortmund-Hombruch (Marktplatzfest)
  • 30. August: Dortmund-Mengede (Michaelisfest)
  • 06. September: Dortmund-Aplerbeck und Dortmund-Hombruch (Apfelmarkt und Hombrucher Straßenfest)
  • 04. Oktober: Dortmund-Hörde (Hörder Erntemarkt)
  • 25. Oktober: Innenstadt (Hansemarkt)
  • 08. November: Dortmund-Hombruch, Dortmund-Lütgendortmund und Dortmund-Mengede (Martini- und Bauernmarkt und Martinsmarkt)
  • 06. Dezember: Innenstadt (Weihnachtsmarkt)

Ein verkaufsoffener Sonntag gibt es in diesem Jahr aber auch noch. Genauer gesagt sogar dreimal. Beispielsweise am kommenden Sonntag (6. Oktober) im Stadtteil Hörde oder am 3. November in der Innenstadt.

Termine müssen in NRW gesondert genehmigt werden

Offiziell bestätigt sind die Termine aber noch nicht. Bis dahin prüft die Verwaltung der Stadt, ob eine Ausnahme vom Sonntagsschutz gerechtfertigt ist.

Eine Sonntagsöffnung ist nur zulässig, wenn es dafür einen gerechtfertigten Grund gibt. Wenn ein verkaufsoffener Sonntag einen unerwartet hohen Umsatz beschert, ist das zum Beispiel der Fall. An so eine Ausnahmeregelung zu kommen, ist für eine Stadt allerdings oft nicht einfach.

In den vergangenen Jahren haben Verwaltungsgerichte immer wieder die besonderen Öffnungszeiten verboten. Grund dafür sind die erfolgreichen Klagen der Gewerkschaft Verdi gewesen.

Im März 2018 hat sich das Ladenöffnungsgesetz in Nordrhein-Westfalen endgültig geändert. Ein verkaufsoffener Sonntag darf nun jährlich an bis zu acht nicht aufeinander folgenden Sonn-und Feiertagen stattfinden.

Verkaufsoffener Sonntag: Gesetzesänderung in 2018

Vor der Gesetzesänderung waren nur vier Sonntage pro Gebiet erlaubt. Die maximal zulässige Anzahl pro Gemeinde ist jetzt von elf auf 16 Tage pro Jahr erhöht.

Außerdem dürfen samstags die Geschäfte selber entscheiden, wie lange sie geöffnet sind. In dem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit öfter über eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 24 Uhr gesprochen.