Verkaufsoffene Sonntage: Nur noch ein Mal in Dortmund 2018

Der Ostenhellweg in der Dortmunder Innenstadt. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
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Der Ostenhellweg in der Dortmunder Innenstadt. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Verkaufsoffene Sonntage erfreuen die Dortmunder. Fröhliches Shoppen, wenn sonst alle Läden dicht sind. Wir verraten euch, wann das 2018 noch möglich ist.

Verkaufsoffene Sonntage begeistern die Dortmunder. Für viele Menschen sind sie die einzige Möglichkeit, in Ruhe shoppen zu gehen. Und obwohl das Jahr fast vorbei ist, wird es noch den einen oder anderen Termin in Dortmund geben.

Im Frühjahr dieses Jahres einigte sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen darauf, die Anzahl der zulässigen verkaufsoffenen Sonntage von bisher vier auf acht zu erhöhen. Die Entscheidung freute Einzelhändler, aber verärgerte deren Mitarbeiter.

Letzter verkaufsoffener Sonntag 2018

Am 2. Dezember öffnen die Läden in Dortmund zum letzten Mal in diesem Jahr an einem Sonntag die Türen. An diesem Tag hat auch der Weihnachtsmarkt in Dortmund geöffnet.

Aber keine Sorge: Die Termine für das kommende Jahr 2020 wurden schon festgelegt. Diese müssen aber noch von der Stadt genehmigt werden.

Läden dürfen erst ab 13 Uhr ihre Türen öffnen

Geschäfte dürfen an verkaufsoffenen Sonntagen nur maximal fünf Stunden geöffnet haben. Und der Zeitrahmen dafür ist per Gesetz klar definiert. So dürfen die Läden erst ab 13 Uhr öffnen. Die Landesregierung will dadurch Rücksicht auf die Gottesdienste nehmen, die in der Regel morgens stattfinden.

Weitere Regeln bestimmen neben der Öffnungszeiten auch die Tage, an denen verkaufsoffene Sonntage stattfinden dürfen. Und zwar nur an einem Adventssonntag und niemals an den gesetzlichen Feiertagen. Dazu zählen der 1. und 2. Weihnachtstag, Ostersonntag, Pfingstsonntag sowie die stillen Feiertage im Sinne des Feiertagsgesetzes NRW.

Verkaufsoffene Sonntage sollen den Einzelhandel stärken

Mit der Verdopplung der zulässigen verkaufsoffenen Sonntage will die Landesregierung den stationären Einzelhandel und die Kommunen stärken.

Zum Hintergrund: Neben dem Montag ist der Sonntag der frequenzreichste Tag im Onlinehandel, wie eine Auswertung des Shoppingportals Hitmeister und die Bitkom-Studie „Online-Shopper kaufen am liebsten sonntags und nach 18 Uhr " zeigen.

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Übrigens gilt, dass verkaufsoffene Sonntage in der Regel stattfinden dürfen, wenn sie im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen und sonstigen Veranstaltungen erfolgen. Sie müssen nur in zeitlicher und räumlicher Nähe zu den Attraktionen stehen.