Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Verkaufsoffene Sonntage ziehen immer wieder zahlreiche Kunden in die Läden. 2019 kann in Dortmund noch an drei Terminen ordentlich geshoppt werden.

  • Die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage wurde auf insgesamt acht erhöht.
  • Jeweils fünf Stunden lang können die Dortmunder dann shoppen.
  • Das sind die restlichen Termine für das Jahr 2019.

Acht verkaufsoffene Sonntage in Dortmund 2019

Nachdem im vergangenen Jahr die Anzahl der zulässigen verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht erhöht wurden, dürfen sich die Dortmunder auch 2019 wieder auf einige Termine zum Bummeln freuen.

Dabei dürfen an diesen Tagen die Geschäfte jedoch erst ab 13 Uhr und dann auch nur für fünf Stunden öffnen. Das hat der Landtag NRW im März 2018 entschieden. Bald könnt ihr Sonntags auch am Phoenix See italienisch essen. Dort eröffnet ein neues Restaurant.

Die verkaufsoffenen Sonntage sind außerdem an örtliche Feste, Märkte und Messen gebunden. Für euch bedeutet das: Nach der leckeren Pommes am Hansemarkt kann es danach direkt mit dem Shoppen in Dortmund weitergehen.

Mittlerweile sind aber auch schon die Termine für 2020 bekannt geworden. Diese müssen jetzt noch von der Stadt Dortmund genehmigt werden.

Verkaufsoffener Sonntag: Das sind die restlichen Termine 2019

Der erste kommende verkaufsoffene Sonntag findet am 2. Juni in Hombruch statt. Anlass ist  das Marktplatzfest.

  • 3. November: Innenstadt-West (Hansemarkt)
  • 10. November: Hombruch, Lütgendortmund, Mengede (Martinimarkt, Martinsmarkt, Martinstag)
  • 1. Dezember: Innenstadt-West (Weihnachtsmarkt)
Westenhellweg. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Der Westenhellweg ist an verkaufsoffenen Sonntagen immer gut besucht. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Nach einer kurzen Sommerpause könnt ihr euch am 1. September in gleich drei Stadtteilen auf verkaufsoffene Sonntage freuen. In Aplerbeck öffnen die Läden wegen des Apfelmarkts ihre Türen, in Hombruch findet der verkaufsoffene Sonntag anlässlich des Hombrucher Straßenfests statt. Zu guter Letzt feiert Mengede am ersten Septembertag das Michaelisfest und lädt damit auch zum fröhlichen Shoppen ein.

Am 6. Oktober findet der Hörder Erntemarkt in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag statt.

Der Westenhellweg erst wieder im November dran

Am 3. November haben dann auch die Geschäfte auf dem Westen-und Ostenhellweg geöffnet. Dann findet nämlich der Dortmunder Hansemarkt statt. Nur eine Woche später, am 10. November, gibt es in Hombruch (Martini- und Bauernmarkt), Lütgendortmund (Martinsmarkt) und Mengede (Martingstag) einen verkaufsoffenen Sonntag.

Der Hansemarkt lockt Jahr für Jahr viele Besucher in die Dortmunder Innenstadt. Foto: Daniele Giustolisi/Dortmund24
Der Hansemarkt lockt Jahr für Jahr viele Besucher in die Dortmunder Innenstadt. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Der letzte verkaufsoffene Sonntag im Jahr 2019 findet am 1. Dezember gemeinsam mit dem Dortmunder Weihnachtsmarkt statt. Dann haben die Geschäfte auf dem Westen- und Ostenhellweg ab 13 Uhr geöffnet.

Pfefferpotthast-Fest nicht wichtig genug

Ursprünglich sollte auch das Pfefferpotthast-Fest Anlass für einen verkaufsoffenen Sonntag sein. Wie die Stadt in ihrem Beschluss mitteilt, sei das Fest jedoch „als nicht hinreichend gewichtig erachtet“ worden. Es handele sich lediglich um „gastronomische Aktivitäten“.

Laut der Stadt seien die Termine aber bisher nur vorläufig. Jeder geplante verkaufsoffene Sonntag müsse demnach nochmal einzeln geprüft werden. Dabei sei insbesondere abzuwägen, ob eine Ausnahme vom Sonntagsschutz angemessen ist.

Übrigens: Das Sonn- und Feiertagsgesetz in Nordrhein-Westfalen regelt auch, ob die Bäcker geöffnet haben dürfen.