Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Nach einer Vergewaltigung im Kreuzviertel am 18. Dezember 2018 suchte die Polizei lange nach einem unbekannten Täter. Jetzt gab das 15-jährige Opfer zu: Sie wurde nicht von einem unbekannten Überfallen. Ganz im Gegenteil, sie kannte den Täter gut. Opfer eines Sexualdelikts wurde sie dennoch.

Zunächst sah alles danach aus, als sei die 15-Jährige an besagtem Dezembertag von einem Unbekannten im Dortmunder Kreuzviertel überfallen und vergewaltigt worden. Daraufhin suchte die Polizei intensiv nach dem unbekannten und flüchtigen Täter.

15-Jährige bleibt Opfer eines sexuellen Übergriffs

Jetzt musste das Mädchen zugeben: Sie kannte den 19-jährigen Täter. Die Polizei geht inzwischen von einer Beziehungstat aus. Denn auch wenn sich die beiden kannten, wurde das Mädchen trotzdem Opfer eines Sexualdelikts. Allein, der angegebene „plötzliche Überfall von hinten durch einen Unbekannten“ entsprach nicht der Wahrheit.

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Die Fahndung nach dem unbekannten Täter stellte die Polizei ein. Auch die im Dezember aufgehängten Fahndungsplakate sind ebenfalls hinfällig.