Polizei jagt Mann im Luxusauto durch Dortmund - in einer Sackgasse macht Polizei brisante Entdeckung

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A40, B1, Verkehr, Autobahn, Panorama. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Verfolgungsjagd durch Dortmund! Die Polizei hatte am Samstag (21. September) einen 18-Jährigen im Visier - der mit einem Luxusauto unterwegs war.

Verfolgungsjagd durch Dortmund! Die Polizei hatte am Samstag (21. September) einen 18-Jährigen im Visier - der mit einem Luxusauto unterwegs war.

  • Die Verfolgsungsjagd endete in einer Sackgasse - drei weitere Insassen saßen im Auto.
  • Gegen den Fahrer (18) aus Iserlohn lag ein Untersuchungshaftbefehl vor.

Verfolgungsjagd durch Dortmund: 18-Jähriger rast mit Luxusauto davon

Eigentlich wollte die Polizei den Fahranfänger auf der Rüschebinkstraße in Dortmund-Körne kontrollieren. Er war dort mit drei weiteren Insassen (16 und 19 Jahre alt sowie ein 17 jähriges Mädchen) in einem Luxusauto unterwegs - ohne Nummernschild an der Vorderseite.

Doch statt sich kontrollieren zu lassen, drückte der 18-jährige aus Iserlohn auf die Tube. In der Folge gab es eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Dortmund.

Gegen 23.20 Uhr raste der 18-Jährige von der Rüschebrinkstraße auf die Hannöversche Straße. Von dort aus setzte sich die Verfolgungsjagd in die Klönnestraße fort. Zwischenzeitlich fuhr der Fahranfänger eine Warnbake um. Das Ende der Verfolgungsjagd: eine Sackgasse.

Polizei macht brisante Entdeckung

Bei der Kontrolle stellte die Polizei Dortmund mit, dass der Fahrer unter Drogen stand. Außerdem war er ohne Führerschein unterwegs. Und das war längst nicht alles! Gegen den 18-Jährigen lag ein Untersuchungshaftbefehl vor. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam.

"Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug vor wenigen Tagen gestohlen worden war", teilt die Polizei mit. Seit dem Diebstahl sei mit dem Auto ein Tankbetrug sowie eine Verkehrsunfallflucht begangen worden.

Die weiteren drei Insassen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen in Dortmund entlassen bzw. ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Fluchtversuche vor der Polizei sind keine Seltenheit: Gerade durch unterwartete Verkehrskontrollen bekommen Fahrer, die etwas auf dem Kerbholz haben, häufig einen Schreck und versuchen sich aus dem Staub zu machen. Keine gute Idee - denn meist wird es dadurch nur noch schlimmer.