Polizei warnt vor Sperrung

Verdi-Streik! In der Dortmunder City droht am Dienstag wieder Stau-Chaos

Verdi streikt und erneut droht Stau-Chaos in Dortmund. Rund um den Wall wird es dann eng, warnt die Polizei - mal wieder.

Dortmund - Verdi geht für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße und das könnte am Dienstag (20. Oktober) erneut innerhalb von nur wenigen Tagen zu Staus in der City von Dortmund sorgen. Schon am Morgen wird für den Streik der Südwall gesperrt, warnt die Polizei. Damit ist der Wall in Dortmund innerhalb von nur drei Tagen das zweite Mal dicht. Erst am Sonntag hatten Corona-Kritiker für eine Sperrung gesorgt.

GewerkschaftVerdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)
Mitglieder1.955.080 (Stand: 31. Dezember 2019)
VorsitzFrank Werneke; stellv. Andrea Kocsis und Christine Behle

Dortmund: Verdi-Streik am Dienstag (20. Oktober) legt Verkehr in City lahm

Die eigentliche Kundgebung von Verdi ist allerdings erst von 12 bis 15 Uhr angemeldet. Aber: Schon für den Auf- und Abbau der Bühne ist der Südwall im Schatten des Volkswohlbund-Gebäudes für den Verkehr gesperrt. Die Polizei Dortmund rechnet damit, dass die Straße zwischen 6 und 18 in beide Fahrrichtungen komplett gesperrt sein wird.

Konkret betroffen von der Sperrung ist der Abschnitt zwischen den Kreuzungen mit der Märkischen/ Kleppingstraße und der Hansastraße/ Hohe Straße. Wer also zum Beispiel aus Richtung B1 über die Ruhrallee in Richtung City will, sollte einen Umweg einplanen.

Weitere Sperrungen wird es, wie am vergangenen Donnerstag schon, an folgenden Stellen geben:

  • an den Kreuzungen der Ruhrallee mit der Sonnen- und Gutenbergstraße
  • an den Kreuzungen der Hohen Straße mit der Chemnitzer-/Haken-/Gutenberg- und Sonnenstraße

Die zentrale Kundgebung auf dem Südwall in Dortmund mit der Hauptrednerin Gabriele Schmidt, Landesleiterin Verdi NRW, findet ab 12 Uhr statt. Auf Demozüge wird wegen der aktuellen Corona-Situation verzichtet, heißt es von der Gewerkschaft.

Verdi-Streik in Dortmund: Rund 550.000 Beschäftigte sind von Verhandlungen betroffen

Zum Hintergrund: Aufgerufen zum Verdi-Streik am Dienstag werden alle betroffenen Bereiche des öffentlichen Dienstes (Stadtverwaltungen mit Kitas, Krankenhäuser/Kliniken, Stadtwerke, Sparkassen, Jobcenter, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen sowie Landesämter), darunter auch der Nahverkehr in NRW, der flächendeckend ganztägig bestreikt wird. In Nordrhein-Westfalen sind alleine bei den kommunalen Arbeitgebern rund 550.000 Tarifbeschäftigte von den Verhandlungen betroffen.

Die Beschäftigten waren zuletzt nicht mit dem Angebot der Arbeitgeber zufrieden. Die dritte Runde der Verhandlungen ist für den 22./23. Oktober 2020 angesetzt.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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