Umbau Speicherstraße: Wird der Hafen so zum "urbanen Quartier am Wasser"?

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Dortmund/NRW - Der Dortmunder Hafen soll schöner werden. Dabei helfen soll auch das "Stadterneuerungsprojekt "Gestaltung des öffentlichen Raumes Speicherstraße - Hafen".

Der Dortmunder Hafen soll schöner werden. Dabei helfen soll auch das Stadterneuerungsprojekt "Gestaltung des öffentlichen Raumes Speicherstraße - Hafen". Das wurde jetzt vorgestellt.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung am Dienstag (5. September) beschlossen, dem Rat das Stadterneuerungsprojekt "Gestaltung des öffentlichen Raumes Speicherstraße - Hafen" für die Dortmunder Nordstadt zur Umsetzung vorzuschlagen. Wenn der Rat darüber entschieden hat, wird mit der Realisierung des Projektes begonnen.

Mit dem Umbau der Speicherstraße soll der Hafen näher an die Stadt heranrücken. "Weg von der reinen Industrienutzung hin zum urbanen Quartier am Wasser", so die Stadt Dortmund.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes gliedert sich in mehrere Bauabschnitte:

  • Die bauliche Umgestaltung der südwestlichen Speicherstraße, als rund um den großen Parkplatz, beginnt bereits im kommenden Jahr.
  • Für die nordöstliche Speicherstraße (Gebiet bei "Herr Walter") und die öffentlichen Frei- und Aufenthaltsflächen müssen die Ideen aus dem "Rahmenplan südliche Speicherstraße am Stadthafen" noch geplant werden. Unter anderem ist dort eine Hafenpromenade entlang des Kanals geplant. Das Wasser soll von dort aus durchgängig erreichbar sein.

Der zentrale Platz und die Promenade sollen zukünftig Möglichkeiten für Veranstaltungen und gastronomische Angebote bieten. "An der wasserabgewandten Seite der Speicherstraße entstehen große Grünflächen, die einen Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Quartiers leisten", so die Stadt. "Außerdem wird eine Fläche entstehen, die potentiell für einen Neubau geeignet ist", gibt Ludger Wilde, Stadtplanungsdezernent der Stadt Dortmund, bekannt.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf circa 3,3 Millionen Euro. 90 Prozent werden durch EU, Land und Bund gefördert.