Universität

TU Dortmund: Pläne für das Sommersemester nach der Corona-Pause jetzt klar

Die TU Dortmund startet im Sommersemester nach zwei Pandemie-Jahren wieder in Präsenzlehre.

Dortmund – Zwei Jahre lang haben Studierende an den Universitäten und Hochschulen des Landes ihr Studium im Online-Modus weitergeführt. Digitale Veranstaltung per Live-Stream oder aufgezeichnete Vorlesungsvideos sollen vorläufig der Vergangenheit angehören. Die TU Dortmund bereitet sich auf das kommende Sommersemester in Präsenzlehre vor.

UniversitätTechnische Universität Dortmund
Studierendenzahl33.440 (Stand: 2020)
EreignisSemesterstart in Präsenzlehre

TU Dortmund: Lehre in Präsenz geplant trotz zahlreicher Unsicherheiten – Ausnahmen einkalkuliert

Die Aufhebung zahlreicher Coronaschutzmaßnahmen im Rahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes des Bundes ermöglicht auch den Präsenzbetrieb an Hochschulen und Universitäten. Ab dem 2. April fallen zahlreiche Corona-Regelungen pünktlich zum Start des neuen Semesters. Die Universität in Dortmund teilte deshalb mit, dass die Lehre im Sommersemester wieder vor Ort stattfinden soll.

Bald soll der Trubel auf dem Campus der TU Dortmund wieder einkehren.

Welche Regelungen zum Semesterstart genau gelten, sei laut TU Dortmund jedoch noch nicht veröffentlicht. Somit herrscht in den Planungen in Bezug auf die Durchführung des Präsenzsemesters weiterhin Unsicherheit. Doch auch die TU Dortmund hat in den letzten Jahren gelernt, wie digitale und hybride Lehrmethoden sinnvoll in die Hochschullehre einbezogen werden können. Daher bestehe für die Lehrenden weiterhin die Möglichkeit Veranstaltungen mit digitalen Elementen ergänzen.

TU Dortmund: Sommersemester startet in Präsenzlehre – so soll der Lehrbetrieb anlaufen

Da die 3G-Regelungen voraussichtlich nur für Infektions-Hotspots gilt, plant die TU Dortmund die Kontrollen des 3G-Nachweises zu beenden. Zudem teilt die Universität mit, dass an der Maskenpflicht in Innenräumen festgehalten werde. „Um sich und andere vor Ansteckung zu schützen, hält die TU Dortmund alle Mitglieder dazu an, in Lehrveranstaltungen idealerweise eine FFP2-Maske zu tragen“, so die Universität.

Die Räumlichkeiten dürfen eine volle Auslastung umfassen. Abstandsvorgaben sollten in individuellen Möglichkeitsrahmen eingehalten werden. Auch Prüfungen sollen im Sommersemester wieder vor Ort stattfinden. Ob Uni-Veranstaltungen auch gänzlich durch digitale Formate ersetzt werden dürfen, werde laut TU Dortmund erst mit der Veröffentlichung der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung entschieden. Ein flexibler Einsatz von digitalen Lehrformaten soll laut NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft aber weiterhin gewährleistet sein.

NRW: Digitale Lehrformate in der Corona-Pandemie – auch positive Effekte der Online-Lehre festgestellt

Die NRW-Landesministerin für Kultur und Wissenschaft betont, dass die positiven Effekte von digitaler Lehre weiterhin Bestand haben sollen. „Wir wollen die Stärken der Lehre im Digitalen und Analogen sinnvoll nutzen und die Hochschulen damit zukunftsorientiert aufstellen“, so Ministerin Pfeiffer-Poensgen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

In der Corona-Zeit haben viele Lehrende digitale Lehrformate verwendet.

Die TU Dortmund hat zum Sommersemester eine weitere Erneuerung. Der Studentenausweis wird ab sofort durch eine digitale „Student ID“ ersetzt.

Rubriklistenbild: © Olaf Döring / IMAGO