Illegaler Müll kostet NRW mehrere Millionen Euro

Alles was nicht reingehört oder nicht rein passt, landet oft davor: Müll auf Dortmunds Straßen.
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Alles was nicht reingehört oder nicht rein passt, landet oft davor: Müll auf Dortmunds Straßen.

Dortmund/NRW - Jährlich sammeln sich rund 16.000 Tonnen Müll an den Straßenrändern von NRW. Oft dabei: Illegaler Sperr- und Elektromüll. Der kostet das Land Millionen.

Jährlich sammeln sich rund 16.000 Tonnen Müll an den Straßenrändern von NRW. Dabei ist auch oft illegaler Sperr- und Elektromüll dabei.

Regelmäßig findet sich Sperrmüll vor Papier- und Glascontainern. Und das, obwohl eine Entsorgung an städtischen Sammelstellen umsonst wäre. Die Zusatzkosten, die durch die illegale Müllentsorgung entstehen, belaufen sich laut WDR allein für NRW auf rund 40 Millionen Euro.

In einigen Städten haben deshalb Mitarbeiter der einzelnen Entsorgungsbetriebe im Sommer die Müllcontainer überwacht. Dabei konnten einige Müllsünder erwischt werden und mit einem Bußgeld bestraft werden.

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Eine App gegen den illegalen Müll in Dortmund?

Das Dortmunder Entsorgungsunternehmen EDG (Entsorgung Dortmund Gmbh) hat zum Kampf gegen die illegale Müllablage die App "Dreckpetze" eingeführt. Mit ihr kann man Orte angeben, wo jemand seinen Müll unerlaubt abgestellt hat. Die EDG räumt dann die entsprechenden Stellen auf. Das Entsorgungsunternehmen erhofft sich so auch einfacher gegen Wiederholungstäter vorgehen zu können.

Update: Im Oktober 2019 hat die Stadt beschlossen, die Gebühren für achtsam entsorgten Müll drastisch zu erhöhen.