Explosion in Dortmund-Wickede: Feuerwehr rettet sechs Personen und zwei Katzen

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Dortmund/NRW - Bei einer Explosion in Dortmund-Wickede sind am Dienstagabend (23. Oktober) sechs Personen verletzt worden - darunter eine schwer.

In der Eichwaldstraße in Dortmund-Wickede kam es am Dienstagabend (23. Oktober) zu einer Explosion. Insgesamt sechs Menschen und zwei Katzen wurden gerettet. Die Mieterin der Wohnung hat sich schwer verletzt.

Warum es zu der Explosion im Dortmunder Stadtteil Wickede kam ist bislang nicht klar. Fest steht nur, dass sie sich kurz vor 18.30 Uhr am Dienstagabend (23. Oktober) ereignet hat.

Anwohner hatten einen lauten Knall gehört und sahen, wie Feuer aus dem Fenster eines dreigeschossigen Miethauses kam. Glassplitter und Teile eines Fensterrahmens wurden 15 Meter weit in den Hof geschleudert.

Explosion verletzte 35-jährige Mieterin schwer

Die Mieterin der Wohnung, eine 35-jährige Frau, hat ihren Balkon mit schweren Verbrennungen betreten. Ihre Nachbarn holten daraufhin eine Leiter, womit sie die verletzte Frau retteten. Ihr Nachbar, ein 36-jähriger Mann zog sich bei der Rettungsaktion eine leichte Rauchvergiftung zu.

Eine ähnliche Explosion hat in Tirol kürzlich für mehrere Verletzte gesorgt.

Drei Personen wurden an der Vorderseite aus den oberen Stockwerken gerettet. Ein 16-jähriger Junge zog sich ebenfalls eine Rauchvergiftung zu. Neben der Mieterin wurden insgesamt noch fünf weitere Personen gerettet. Sie haben sich leichte Rauchvergiftungen zugezogen. Krankenwagen transportierten sie in Krankenhäuser in Dortmund und Unna.

Neben den verletzten Menschen wurden auch zwei Katzen gerettet. Sie wurden mit Sauerstoff versorgt und in eine Tierklinik gebracht. Sie erlitten Verbrennungen.

Ursache der Explosion bisher nicht geklärt

Bisher ist nicht klar, wieso es zu der Explosion gekommen ist. Die Polizei ermittelt. Alle Wohnungen des Hauses wurden von der Feuerwehr durch die starke Kontamination von Rauchgas für unbewohnbar erklärt.

Insgesamt waren vier Löschzüge vor Ort - darunter auch die freiwillige Feuerwehr aus Asseln. Fünf Rettungswagen und zwei Notärzte haben die Verletzten versorgt. Sie kümmerten sich auch um die Angehörigen.