Lebensgefährlicher Steinwurf auf die A42 - Mordkommission ermittelt

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Dortmund/NRW - Unbekannte haben einen kopfgroßen Stein von einer Brücke auf die A42 geworfen. Eine Mordkommission wurde wegen versuchten Mordes eingeschaltet. 

Am Montagabend (29. Oktober) haben Unbekannte einen kopfgroßen Stein von einer Brücke auf die A42 geworfen. Der Stein landete in der Frontscheibe eines Pkw. Eine Mordkommission wurde wegen versuchten Mordes eingeschaltet.

Gegen 20.10 Uhr am Montagabend war ein Autofahrer aus Herne auf der A42 in Richtung Dortmund unterwegs. Als er unter der Fußgängerbrücke auf Höhe Emscherstraße/Peterstraße fuhr, passierte das Unglaubliche.

Stein durchschlug die Windschutzscheibe sofort

Plötzlich schlug ein 20 x 30 cm großer Stein durch die Windschutzscheibe des Pkw. Er streifte den Fahrersitz und blieb im Innenraum liegen. Der Autofahrer verletzte sich zum Glück nur leicht.

Die Staatsanwaltschaft und eine eingeleitete Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie ermitteln nun wegen versuchten Mordes.

Es war der zweite von zwei Würfen auf die A42

Die Ermittlungen ergaben, dass bereits gegen 19.45 Uhr ein kleinerer Stein auf die A42 geworfen wurde. Dieser hatte den vorderen Teil eines Wagens getroffen, dessen Fahrerin in Richtung Duisburg unterwegs war. Die aus Gelsenkirchen stammende 41-Jährige hat zum Zeitpunkt des Wurfes zwei Personen auf der Brücke gesehen.

Die Mordkommission sucht dringend nach Zeugen, um die lebensgefährliche Tat aufzudecken. Hinweise nehmen die Beamten unter der 0234 / 909-4106 und der 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) entgegen.