Nordstadt: Menschenmenge tickt aus, weil Festival ausverkauft ist

Das Dietrich-Keuning-Haus an der Leopoldstraße in der Nordstadt. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
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Das Dietrich-Keuning-Haus an der Leopoldstraße in der Nordstadt. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Weil ein Festival im Dietrich-Keuning-Haus bereits ausverkauft war, versuchten am Samstag circa 250 Menschen teilweise unter Gewalt hineinzukommen.

Mit 450 Besuchern war das "Panaf Festival" am Samstag im Dietrich-Keuning-Haus bereits ausverkauft. Was etwa 250 Besucher vor der Tür auf die Palme brachte. Laut Polizei kam es in der Folge zu Gewaltausbrüchen. In der Innenstadt ging die Wilderei dann weiter.

Das Dietrich-Keuning-Haus war im Zuge einer Musikveranstaltung namens "Panaf Festival" am Samstagabend mit circa 450 Personen restlos gefüllt. Doch vor dem Gebäude befanden sich ungefähr 250 Menschen, die trotzdem hinein wollten. Laut Polizei sollen sie das teilweise mit Gewalt versucht haben.

Menschenmenge zurückgedrängt

"Mit starken Polizeikräften wurde die Menschenmenge zurückgedrängt", heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Der Veranstalter konnte in der Folge aufgrund der tumultartigen Situation nicht mehr für die Sicherheit des "Panaf-Festivals" garantieren und wollte die selbige beenden. Zeitgleich wurde im Inneren, laut Polizei wahrscheinlich durch Zigarettenqualm, der Brandalarm ausgelöst. Die Gäste verließen teils erheblich alkoholisiert und aufgebracht das Gebäude.

Besucher randalierten in Innenstadt

Im Anschluss daran begab sich ein großer Teil der Besucher in die Dortmunder Innenstadt. Vor einer Diskothek auf dem Westenhellweg kam es unter Beteiligung von circa 150 Besuchern des Keuning-Hauses zu Straftaten (Körperverletzung, Sachbeschädigung).

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Zahlreiche Kräfte der Polizei waren notwendig, um den alkoholisierten und aggressiven Männern zahlreiche Platzverweise zu erteilen.

Kurze Zeit später kam es in einer weiteren Diskothek auf dem Westenhellweg zu verbalen Streitigkeiten. Glasflaschen wurden auf den Boden geworfen. Es kam zu weiteren Platzverweisen und Ingewahrsamnahmen.