Operation in Ahlener Tierklinik

Dortmund:Hund erlitt qualvolle Schmerzen – Ärzte entfernen riesigen Tumor

Einen Hund aus Dortmund nahm die Arche 90 schwer verletzt bei sich auf.
+
Einen Hund aus Dortmund nahm die Arche 90 schwer verletzt bei sich auf.

Die Arche 90 rettete in Dortmund kürzlich einen Hund, der unter einer großen Verletzung litt. Nun haben Tierärzte Buddy einen riesigen Tumor entfernt.

Update, Freitag (11. September), 12 Uhr: Dortmund - Gute Nachrichten vom Hund Buddy, den derTierschutz vor einigen Wochen in seine Obhut genommen hatte. Das Tier litt an einer großen Verletzung, die dringend behandelt werden musste.

Tierschutzorganisation

Arche 90 e.V.

Anschrift

Am Westheck 109A, 44309 Dortmund

Gründung

5. Januar 1990

Hund Buddy aus Dortmund konnte endlich operiert werden: Tier litt an einem großen Tumor

Wie die Arche 90 in Dortmund nun mitgeteilt hat, konnte der Hund endlich in einer Tierklinik in Ahlen operiert werden. Die schmerzvollen Qualen, die Buddy erleben musste, sehe man ihm nun nicht mehr an. "Feines Fell bedeckt seinen Rücken an der Stelle, an der noch vor wenigen Wochen ein riesiger, offener Tumor klaffte", heißt es im Bericht der Arche.

Die Tierärzte in Ahlen haben dem Hund einen großen Tumor entfernt. Außer einer Narbe erinnere nun nichts mehr an die langen Monate voller Schmerzen. Konkret litt das Tier laut der Tierschutzorganisation unter einem Haarfolikel-Tumor. Diese würden nur in einem Prozent der behandelten Fälle zurückkehren. 

Happy End für Hund Buddy aus Dortmund: bald ein neues Zuhause?

Nachdem die Besitzerin ihren Hund so lange vernachlässigt hat, gibt es nun also offenbar doch noch ein Happy End für Buddy. Mittlerweile soll sich auch schon eine Interessentin gemeldet haben, die ihm ein neues Zuhause geben möchte.

Erstmeldung, Dienstag (8. September): Haustiere wie Hunde, Katzen oder Kaninchen können viel Arbeit machen. Darüber sollte sich jeder bewusst sein, der sich ein eigenes Tier zulegen möchte. Dazu gehört unter anderem, dass man mit dem Tier regelmäßig vor die Tür geht, es füttert und auch darauf achtet, dass es ihm gesundheitlich gut geht. Letzteres ist bei einem tragischen Fall aus Dortmund wohl in den Hintergrund gerückt.

Tierquälerei in Dortmund: Arche 90 wird über Hund mit großer Wunde informiert

Die Tierschutzorganisation Arche 90 e.V. berichtete erstmals Mitte August über eine Hundehalterin aus Dortmund-Dorstfeld, die offenbar nicht sonderlich gut für ihren Vierbeiner gesorgt hatte. Das Tier habe eine große Verletzung gehabt und musste dringend medizinisch versorgt werden, heißt es von den Tierschützern.

"Eine Anwohnerin meldete uns einen Hund mit einer 15 Zentimeter großen, offenen Wunde an der rechten Körperhälfte, die seit Monaten nicht tierärztlich versorgt wurde."

Die Arche 90 holte den Hund bei seiner Besitzerin in Dortmund ab.

Dortmund: Anwohnerin macht Hundebesitzerin auf Verletzung aufmerksam

Die Anwohnerin soll die Besitzerin des Hundes bereits angesprochen, als Antwort dann aber nur ein Achselzucken und Ausreden bekommen haben. Der Hund habe sich selbst gebissen, er müsse nicht zum Tierarzt, das vergehe schon von selbst, hieß es. (Mehr News aus Dortmund auf RUHR24.de)

Bei der Arche ging schließlich die Meldung über den verletzten Hund im Stadtteil Dorstfeld ein. Dort angekommen fanden die Tierschützer den Hund laut eigenen Angaben "in einem sehr schlechten Zustand vor". "Die riesige, handtellergroße Wunde hatte sich stark entzündet", heißt es in dem Bericht.

Verletzter Hund in Dortmund: Tier war abgemagert und verwahrlost

Das Tier sei außerdem vollkommen abgemagert und verwahrlost gewesen. Außerdem soll der Hund "so gut wie keine Hinterbeinmuskulatur" mehr gehabt haben. Die Besitzerin gab ihren Hund namens Buddy daraufhin in die Obhut der Tierschützer. Diese brachten den Rüden sofort in eine Tierklinik nach Ahlen, wo er tierärztlich untersucht wurde.

Das erschreckende Ergebnis der Untersuchung: Die Wunde war offenbar mindestens drei Monate nicht versorgt worden. "Der Hund muss dringend operiert werden – das geht aber in seinem Zustand noch nicht", sagt Gabi Beyer, die den Einsatz geleitet hat. Erst, wenn eine Antibiotika-Therapie angeschlagen habe, könne man das verletzte Tier operieren.

Arche 90 hilft Hund in Dortmund: Tier wartet auf Operation

Mittlerweile befindet sich Buddy in einer Pflegestelle der Arche 90. Laut der Organisation gehe es dem Tier schon besser und in Kürze soll es von der Ahlener Klinik eine Information darüber geben, wie es mit dem Hund weitergeht. Zum Schutz seiner Wunde hat er einen Verband angelegt bekommen und außerdem etwas gegen die Schmerzen.

Gegen die Besitzerin aus Dortmund-Dorstfeld hat die Tierschutzorganisation derweil Anzeige erstattet. "Wir hoffen, dass der Hund an die Arche 90 abgetreten wird, damit wir für Buddy ein liebevolles, neues Zuhause finden können", heißt es vonseiten der Organisation.

Hund in NRW wird zum Helden bei einem Brand 

In Freudenberg in NRW ist es am vergangenen Wochenende zu einem Drama gekommen. Bei einem Brand hat ein Hund, wie das Portal wa.de berichtet, sein Herrchen gerettet. Der Hund selbst verstarb jedoch

Mehr zum Thema