Thorsten Legat: Abschied mit Kasalla vom TuS Bövinghausen

Thorsten Legat hängt seinen Job beim TuS Bövinghausen an den Nagel. Foto: Marius Becker/dpa
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Thorsten Legat hängt seinen Job beim TuS Bövinghausen an den Nagel. Foto: Marius Becker/dpa

Dortmund/NRW - Thorsten Legat hängt seinen Trainerjob beim TuS Bövinghausen an den Nagel. Mit reichlich Kasalla erklärt er seine Entscheidung. Hier die Infos.

Thorsten Legat (50) ist nicht länger Trainer beim Landesligisten TuS Bövinghausen. Aber Thorsten Legat wäre nicht Thorsten Legat, wenn es zum Schluss nicht noch einmal richtig Kasalla gegeben hätte.

  • Thorsten Legat und die TuS Bövinghausen gehen künftig getrennte Wege.
  • Beim Landesligisten aus Dortmund hatte der 50-Jährige zu Saisonbeginn als Trainer angeheuert.
  • Zum Abschied teilte der frühere Bundesliga-Profi noch einmal kräftig aus.

Thorsten Legat und TuS Bövinghausen lösen Vertrag einvernehmlich auf

Der Dortmunder Landesligist TuS Bövinghausen braucht einen neuen Trainer. Thorsten Legat, der während seiner kurzen Amtszeit mit einem anderen Trainern aneinander geriet, hat den Job an den Nagel gehängt, um den Verpflichtungen seines TV-Vertrags mit RTL nachkommen zu können.

"Ein Thorsten Legat macht alles immer zu 100 Prozent, oder gar nicht! Da die Ziele des Vereins mir sehr wichtig sind, habe ich entschieden, Platz zu machen, für jemanden der in dieser Situation mehr Zeit hat, sich um die Mannschaft zu kümmern", erklärt der 50-Jährige in einem Statement auf Facebook.

Thorsten Legat und TuS Bövinghausen: Eine Trennung im Guten

Böses Blut gibt es nach der Trennung keines - im Gegenteil. TuS-Chef Ajan Dzaferoski schwärmt gegenüber den Ruhr Nachrichten (RN+) von der kurzen, aber dennoch ertragreichen Amtszeit von Thorsten Legat.

"Er hat dem Verein einige entscheidende Impulse in Richtung Professionalisierung gegeben und ist mitverantwortlich für die Euphorie, die seit Sommer rund um den TuS entstanden ist."

Thorsten Legat rechnet nach Aus bei TuS Bövinghausen mit der Berichterstattung ab

So weit, so unspektakulär. Trotzdem holt Thorsten Legat auf Facebook noch einmal zum Rundumschlag aus. Denn der mediale Umgang mit seiner Trennung vom TuS Bövinghausen scheint dem früheren Bundesliga-Profi nicht gefallen zu haben.

"Wenn ich die aktuelle Berichterstattung lese, dann kriege ich das kalte Kotzen!" Der 50-Jährige betont, wie schwer ihm die Entscheidung gefallen sei, den Vertrag aufzulösen. "Der TuS Bövinghausen ist wie eine Familie für mich."

Legat-Sohn Nico spielt weiterhin für die TuS Bövinghausen

Angesichts seines TV-Jobs könne er sich aber nicht teilen. Die Spiele des Vereins will Thorsten Legat dennoch so oft wie möglich verfolgen. Denn sein Sohn Nico (21) bleibt weiterhin Teil der Mannschaft des Dortmunder Landesligisten.

Der Fußballtrainer ist immer wieder im TV aktiv. Nun tritt Thorsten Legat beim Ninja Warrior Germany Promi-Special auf RTL an.