Krimi im Ersten

Tatort Dortmund: Faber muss sich seinem schlimmsten Feind stellen - so heftig war "Monster"

Tatort Dortmund: Monster
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Tatort Dortmund: Monster

Die neue Folge des Tatorts Dortmund war nichts für schwache Nerven. In "Monster" stand Kommissar Faber vor einer großen Herausforderung.

  • Am Sonntag (2. Februar) lief in der ARD der neue Tatort aus Dortmund.
  • In "Monster" ging es unter anderem um den Mord an einem Mann.
  • Kommissar Peter Faber und sein Kollege Jan Pawlak standen dabei im Mittelpunkt.

Dortmund - Wer sich am Sonntag (2. Februar) auf einen entspannten Tatort-Abend gefreut hatte, wurde mitunter enttäuscht. Zwar zeigte die ARD (Das Erste) um 20.15 Uhr eine weitere Ausgabe der Krimi-Reihe - entspannt war die jedoch nicht. Denn die neue Folge des Tatorts aus Dortmund hatte es in sich und war nichts für sanfte Gemüter (Lest hier: So viel Dortmund steckte im Dortmund-Tatort "Monster").

Neuer Tatort aus Dortmund: "Monster" handelt von Pädophilie und Kindesentführung

Die mittlerweile 16. Ausgabe des Ruhrgebietskrimis handelte von einer blutverschmierten Leiche, den ungeliebten Geistern der Vergangenheit, Kindesentführung und Pädophilie. Sie trägt zu Recht den Titel "Monster" und zeigte, wie die vier Ermittler aus Dortmund - Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schud), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) - allesamt an ihre Grenzen kamen.

Zu Beginn der neuen Folge des Dortmunder Tatorts entdeckten Peter Faber und sein Team in einem Keller eine Männerleiche. Direkt neben dem Opfer saß eine junge Frau, die ein Messer in der Hand hielt. Sie war offenbar die Mörderin. Sprechen wollte sie allerdings nur mit Kommissar Faber - für ihn hatte die Frau eine finstere Botschaft.

Tatort Dortmund: Faber und sein Kollege Pawlak standen im Mittelpunkt

Denn während die Ermittler zum Tatort in NRW eilten, erhielt Kollege Jan Pawlak eine grausame Nachricht: Seine sechsjährige Tochter war entführt worden. Schnell wurde klar, dass die beiden Fälle zusammengehören. Besonders pikant: Fabers Erzfeind Markus Graf (Florian Bartholomai) steckte offenbar dahinter.

Ihn kennen aufmerksame Zuschauer des Dortmunder Tatorts bereits - schließlich ist er der mutmaßliche Mörder von Fabers Frau und Tochter. Graf forderte Fabers Tod und versprach, im Gegenzug die Tochter von Pawlak freizulassen. Sie werde sonst an ein Netzwerk von Pädophilen aus dem Darknet verkauft. Harter Tobak - selbst für alteingesessene Tatort-Gucker.

Tatort Dortmund: In "Monster" traf Faber auf seinen Erzfeind

Schließlich kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten - hier durfte sich besonders das Fernsehpublikum aus Dortmund freuen. Denn die spannende Szene wurde auf dem Hansa-Hau s mitten in der Dortmunder Innenstadt gedreht. Auch der Phoenix See diente für "Monster" als Kulisse, wie der WDR-Tatort-Check verrät.

An dieser Stelle wird natürlich nicht verraten, wie das Ende dieser dramatischen Tatort-Folge aussah. Nur so viel: Auf grausame Bilder von Kindesmissbrauch verzichtete der Tatort aus Dortmund gänzlich. Trotzdem ging das Thema unter die Haut. "Es reichen schon die Gesichtsausdrücke der Kommissare, um zu ahnen, was mit den Kindern passiert", sagte WDR-Reporterin Sonja Gerhardt.

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