Fans mit Wunsch-Voting

Tatort aus Dortmund: Darum zeigte die ARD am Sonntag eine alte Folge  

Am Sonntag (20.15 Uhr) zeigt ARD einen Tatort aus Dortmund. Darin geht Kommissar Peter Faber einem Tollwut-Ausbruch in einem Gefängnis auf die Spur. 
+
Am Sonntag (20.15 Uhr) zeigt ARD einen Tatort aus Dortmund. Darin geht Kommissar Peter Faber einem Tollwut-Ausbruch in einem Gefängnis auf die Spur. 

Um 20.15 Uhr flimmerte in der ARD am Sonntag ein Tatort aus Dortmund über den Bildschirm. Dieser war aber bereits bekannt. Was dahinter steckt.

  • Um 20.15 Uhr zeigte die ARD am Sonntag (12. Juli) einen Tatort aus Dortmund
  • Dieser könnte vielen Tatort-Fans bereits bekannt vorkommen. 
  • Die Folge dreht sich um den Ausbruch eines Virus im Gefängnis. 

Dortmund -  Der neue "Tatort" aus Dortmund namens "Heile Welt" wird derzeit im Ruhrgebiet gedreht - umso verwunderter müssen einige Fans am Sonntag (12. Juli) beim Blick ins Fernsehprogramm gewesen sein. Denn um 20.15 Uhr zeigt die ARD auch einen "Tatort" aus Dortmund - was dahinter steckt. 

Fernsehsendung

Tatort

Erstausstrahlung

29. November 1970

Jahr(e)

seit 1970

Episoden

1135+ in Gemeinschaftsproduktion, 13 exklusiv für ORF

Titellied

Tatort Titelmelodie

Titelmusik

Klaus Doldinger

Besetzung

Klaus J. Behrendt (Max Ballauf), Dietmar Bär (Freddy Schenk), Jan Josef Liefers (Prof. Karl-Friedrich Boerne), Axel Prahl

Tatort aus Dortmund: ARD zeigt Wunsch-Tatort "Tollwut" von 2018 noch einmal 

"Tollwut" heißt die "Tatort"-Folge, die in Dortmund spielt und am Sonntag (12. Juli) zur Primetime in der ARD ausgestrahlt wurde. "Tatort"-Fans wird sie bekannt vorkommen - denn bei der Folge handelt es sich nicht etwa um die neue Tatort-Episode aus Dortmund, in der jetzt Stefanie Reinsperger als Kommissarin Rosa Herzog mitwirkt

Im Gegenteil, die Folge "Tollwut" flimmerte bereits 2018 über die Bildschirme und ist Teil des ARD "Wunsch-Tatort-Votings". Darin können Fans während der Sommermonate elf Folgen lang abstimmen, welcher "Tatort" aus der Konserve noch einmal aufgewärmt werden soll. 

Tatort wird 50 Jahre alt: ARD lässt während Sommer-Pause Zuschauer über Folgen bestimmen 

Der Grund dafür: Deutschlands älteste und erfolgreichste Krimi-Reihe wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Das Erste möchte dieses Jubiläum gemeinsam mit seinem Publikum feiern - und lässt deshalb die Zuschauer während der Sommerpause elf Wochen lang entscheiden, welcher bereits ausgestrahlte "Tatort" als nächstes gezeigt werden soll. 

Das Voting soll die Zuschauer auch darüber hinwegtrösten, dass erst am 6. September wieder eine neue "Tatort"-Folge zu sehen sein wird. Der Grund: Aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs mussten viele Dreharbeiten verschoben werden. 

Tatort "Tollwut" (ARD): Episode aus Dortmund dreht sich um Virus-Ausbruch im Gefängnis

Im Dortmunder Tatort "Tollwut" geht es - wie der Name schon sagt - um einen Tollwut-Ausbruch in einem Gefängnis. Kommissar Peter Faber (re.) nimmt sich dem Fall an. 

Während an Pfingsten beispielsweise eine alte Folge des Tatort aus Köln das Rennen gewann, wurde also für Sonntag eine Dortmunder Schauermär von 2018 gewählt. Inhalt dieses elften Dortmunder "Tatorts": In einem Dortmunder Gefängnis grassiert das Tollwut-Virus. Wer hat es eingeschleust? 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ihr habt gewählt – Faber geht dran! . Euer nächster Wunsch-#Tatort "Tollwut": Jonas Zander (Thomas Arnold), der ehemaliger Rechtsmediziner, wurde während einer Messerstecherei in der Haftanstalt, in der er in der Zwischenzeit als Arzt arbeitet, zusammen mit dem bereits verstorbenen Häftling Miroslav Katcek mit Tollwut infiziert. . Im Laufe der hochkomplexen Ermittlungen treffen Faber (Jörg Hartmann) und sein Team auf alte Bekannte: Der Häftling Markus Graf (Florian Bartholomäi), der Fabers Frau und Kind auf dem Gewissen hat, könnte – perfide wie er ist – durchaus mit dem „Mord“ an Zander zu tun haben … Bald finden sich Hinweise darauf, dass die albanische Mafia dahinter steckt und über die Tollwut-Attacke Unruhe ins Gefängnis tragen und damit einen Fluchtplan realisieren will. Während die drei Kommissare Faber, Bönisch (Anna Schudt) und Dalay ermitteln (Aylin Tezel), wie genau das Virus in die JVA geschmuggelt wurde, kocht die Stimmung im Gefängnis mehr und mehr hoch und sie treffen auf einen verdeckt arbeitenden Kollegen, den jungen Jan Pawlak (Rick Okon). . Der "Tatort: Tollwut" um 20:15 Uhr im Ersten und als Video auf www.tatort.de! (und über den Link in der Bio) . © WDR/Thomas Kost . #Tatort #WunschTatort #Tollwut #Dortmund #JörgHartmann #AnnaSchudt #AylinTezel #FlorianBartholomäi #DasErste @AnnaSchudt @Aylin.Tezel @ThomasArnold_official @Rick.Okon @FlorianBartholomaei

Ein Beitrag geteilt von Erstes Deutsches Fernsehen (@das_erste) am

"Tatort"-Kommissar Peter Faber, gespielt von Jörg Hartmann (51) nimmt sich der Sache an. "Es wird ein verdammt spannender Fall, in dem wir den Ereignissen hinterher hecheln", sagte der Schauspieler bereits bei den Dreharbeiten über den Dortmunder "Tatort".

Warum ausgerechnet der Dortmunder "Tatort" das Voting gewonnen hat? "Vielleicht passt der Virus-Schocker einfach gut zur Pandemielage", mutmaßt die Fernsehzeitung "Prisma".

Tatort (ARD) aus Dortmund: "Tollwut" wurde nicht im Ruhrgebiet gedreht

Gedreht wurde der Dortmunder "Tatort" allerdings nur zu Teilen im Ruhrgebiet, die Innenaufnahmen stammen hauptsächlich aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Dort diente eine stillgelegte JVA im Stadtteil Sudenburg als Kulisse. 

Video: Die bizarrsten Leichenfunde beim "Tatort"

Wie viel Ruhrgebiet im neuen Dortmunder "Tatort", der derzeit gedreht wird, steckt, ist ebenfalls noch nicht klar. Wie die Rheinische Post berichtet, sollen Teile der neuen Episode bereits in einem Stadtteil von Leverkusen gedreht worden sein. 

In einem unterscheidet sich der Dortmund-Krimi "Tollwut" jedoch allemal von der derzeit produzierten, neuen Episode: Während ein großer Virus-Ausbruch im Jahr 2018 nur Fiktion war, ist dieses Szenario inzwischen zur Realität geworden. 

Übrigens: Wegen der Corona-Pandemie müssen sich Fans des Dortmunder Tatorts derzeit noch etwas auf eine neue Folge gedulden. Bei den Dreharbeiten herrschten erschwerte Bedingungen.

Mehr zum Thema