Bild: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Ein psychisch kranker Straftäter ist am Montagmorgen (4. Februar) mit einem einfachen Trick von einer Raststätte an der A44 bei Werl geflohen. Nach kurzer Flucht konnte ihn die Polizei fassen. Er hatte seinem Bewacher eine Kreislaufattacke vorgetäuscht.

Der Trick war einfach: Ein 25-jähriger Insasse der LWL-Klinik in Dortmund täuschte seinem Bewacher beim Transport eine Herz-Kreislauf-Attacke vor. Dieser hielt gegen 11 Uhr an der A44-Raststätte „Am Haarstrang“ bei Werl an – und ließ sich von dem Gefangenen überrumpeln.

Die Polizei suchte anschließend mit Hubschraubern und Hunden nach dem Straftäter. Nach eigenen Angaben konnten „starke Polizeikräfte“ ihn rund eineinhalb Stunden später unweit der Raststätte festnehmen.

„Für andere keine Gefahr“

Wie die dpa berichtet, war der Gefangenentransport auf dem Weg von Dortmund nach Lippstadt. Dorthin sollte der 25-Jährige verlegt werden.

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Nach Angaben des Klinikbetreibers habe es sich dabei nicht um einen Sexual- oder Gewaltstraftäter gehandelt. Er sei keine Gefahr für andere gewesen.

Wie genau ihm die Flucht gelingen konnte, sei nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. (Mit Material der dpa)