Bikesharing: Leih-Räder im Ruhrgebiet bekommen bei Stiftung Warentest beste Note - das ist der Grund

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Leihräder / Fahrräder von Metropolrad Ruhr am Hansaplatz mit Blick auf das Gebäude der Commerzbank. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Stiftung Warentest hat in seinem neusten Test Leihräder unter die Lupe genommen. Der Bikesharing-Anbieter Nextbike erhielt dabei die beste Note.

Die Stiftung Warentest hat in ihrem neusten Test Leihräder unter die Lupe genommen. Der Bikesharing-Anbieter Nextbike erhielt dabei die beste Note. Fast im gesamten Ruhrgebiet sind Räder dieses Anbieters verfügbar.

Gute Fahreigenschaften, akzeptable Sicherheit, Miete auch per Telefon bezahlbar, viele Zahlungsunsoptionen. Es sind im Grunde diese vier Eigenschaften, die dem Bikesharing-Anbieter Nextbike beim Test der Stiftung Warentest die Note 1,9 gebracht haben.

Die Räder des Testsiegers sind von Dortmund über Bochum und Essen in fast allen großen Städten des Ruhrgebiets ausleihbar.

Nur "Call a bike" - der Bikesharing-Anbieter, mit dem die Deutsche Bahn zusammenarbeitet - konnte im Test auch mit einem "gut" abschneiden. Er erhielt aber nur eine 2,3 von der Stiftung Warentest.

Insgesamt nahmen die Prüfer sechs Anbieter unter die Lupe. Während Nextbike und "Call a Bike" mit gut abschnitten, bekamen die anderen vier Anbieter - "Donkey Republic", "Limebike", "Mobike" und "Byke" - die Note "mangelhaft".

Nextbike überzeugt auch mit Preisen

Alle vier Versager hatten beim Test zu schwache Bremsen. Außerdem fehlte bei den Fahrrädern vom Pedelec-Anbieter "Limebike" ein vorgeschriebener Sicherheitsmechanismus für den Elektromotor.

Nicht wirklich gut schnitten alle sechs gestesten Leihrad-Anbieter in Sachen technische Prüfung ab. Die Bestnote mit 2,8 (befriedigend) erhielt Nextbike, "Call a Bike" folgt nur mit einer 3,4. Die übrigen vier Anbieter erhielten ein mangelhaft.

Zurück zum Testsieger Nextbike: Der Bikesharing-Anbieter überzeugte die Stiftung Warentest nicht nur in Sachen Fahrkomfort und Sicherheit, sondern auch was die Preise betrifft. 1 Euro zahlen Kunden hier für 30 Minuten, 9 Euro für die Tagesmiete. Bei Call a Bike kostet die Tagesmiete dagegen schon 15 Euro.

Im Ruhrgebiet kooperiert das Unternehmen zudem mit Unis und FHs. So können etwa Studenten in Dortmund, Essen oder Bochum bei jeder Ausleihe die ersten 60 Minuten gratis radeln. Danach fahren sie günstiger als im Standardtarif.