Bild: Symbolbild/ Foto: Marius Becker/dpa

Im November 2018 nahm die Polizei den Neonazi Steven F. fest. Im März dieses Jahres kam es bei seiner Gerichtsverhandlung zu Tumulten der rechten und linken Szene. Jetzt hat das Gericht das Urteil gefallen – Steven F. muss ins Gefängnis.

Der Rechtsextremist aus Dortmund muss für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis, berichtet der WDR. Dieses Urteil hat das Amtsgericht Dortmund am Donnerstag (9. Mai) gefällt.

Gefährliche Körperverletzung, antisemitische Bedrohungen, Beleidigungen und Raub: Die Liste der Verfahren gegen Steven F. ist lang.

Laut WDR kann das Urteil über drei Jahre Gefängnis bedeuten, denn es stehen noch alte Haftstrafen aus. In dem Fall kann die Bewährung wohl widerrufen werden.

Klare Worte vom Dortmunder Polizeipräsident

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange begrüßt das heutige Urteil des Amtsgerichtes Dortmund gegen einen bekannten Dortmunder Rechtsextremisten.

„Das heutige Urteil sendet ein deutliches Signal in Richtung der rechten Szene, die wir intensiv im Blick haben und der wir keine Freiräume in Dortmund lassen“ so der Polizeipräsident. Im Juni 2019 wurde auch der „Die Rechte“-Bundesvorsitzende Sascha Krolzig zu einer Haftstrafe verurteilt.

„Rechtsextremistische Verfassungsfeinde, die letztlich auch die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen, sollen wissen: Wir halten an unserer Null-Toleranz-Strategie fest.“

Das passierte bei der Gerichtsverhandlung im März.